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Sozialversicherung

Die Sozialversicherung ist die gesetzliche Pflichtversicherung gegen Risiken, die die soziale Existenzgrundlage der Versicherungsmitglieder und der Versichertengemeinschaft gefährden. Diese Gemeinschaft bildet eine Solidargemeinschaft. Dadurch unterscheidet sich die Sozialversicherung grundsätzlich von der Individualversicherung, die die privaten Versicherungsunternehmen anbieten. Die Mitgliedschaft in der Sozialversicherung erfolgt zwingend, wogegen sie in der Individualversicherung freiwillig ist.

Die Sozialversicherung deckt die Standradrisiken einer Industrie- und Dienstleistungsgesellschaft ab. Versichert sind insbesondere das Risiko des Einkommensausfalls wegen verminderter Erwerbsfähigkeit (durch Krankheit oder Unfall) und aufgrund von Arbeitslosigkeit, Alter oder Invalidität. Zusätzlich werden Hilfen bei Schwangerschaft und für Nachkommen Verstorbener finanziert (Waisenrente).

Mitglieder in der Sozialversicherung sind Personen, die in einem Arbeits-, Dienst- oder Berufsausbildungsverhältnis stehen oder standen, sowie deren Familienangehörige. Bestimmte Gruppen der Selbstständigen wie Handwerker, Landwirte Künstler und Publizisten unterliegen besonderen Formen der Rentenversicherung. Unter bestimmten Voraussetzungen sind auch Selbstständige sozialversichert, z. B. Existenzgründer in der Gründungsphase oder nur für einen Auftraggeber tätige Selbstständige (meistens müssen sie sich privat versichern). Die soziale Versicherung der Beamten wird über die "Versorgung 1" gewährleistet (die im Beamtenrecht durch die Versorgungsgesetze geregelten Ansprüche von Beamten, Richtern, Soldaten und ihren Hinterbliebenen auf bestimmte Leistungen).

 

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aus der wissen.de Redaktion / Quelle: Der Brockhaus Wirtschaft
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