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Wembleytor entscheidet das Finale

Ein "Jahrhundert-Tor", das vielleicht keines war, aber auf jeden Fall vom Unparteiischen gewertet wurde, ist bis heute Inhalt aufgeregter Diskussionen. England wurde Weltmeister, nicht unverdient was blieb ist die Frage: War der Ball wirklich hinter der Linie?

Es siegen nicht immer die Favoriten

Das Turnier im "Mutterland des Fußballs" war reich an Sensationen. Die Mannschaft aus Nordkorea verdrängte in der Vorrunde den Favoriten Italien nach einem nicht für möglich gehaltenen 1:0-Erfolg auf den dritten Platz, der lediglich zur Heimreise berechtigte. Portugal mit dem Ausnahmespieler Eusebio an der Spitze kippte nach einem 3:1-Sieg nicht nur Weltmeister Brasilien aus dem Turnier, sondern zog als Gruppensieger ins Viertelfinale ein. Erst gegen England war Endstation. Im Spiel um Platz drei gewannen die Portugiesen mit 2:1 gegen die sowjetische Mannschaft.

Aber was war das alles gegen das Spiel der Spiele, gegen das Finale Deutschland gegen England im altehrwürdigen Wembleystadion! Um den Einzug ins WM-Endspiel hatten seit dem 11. Juli insgesamt 16 Teams gekämpft. Der Weg dorthin war für die Finalisten mehr mühselig als glanzvoll. Deutschland mit dem eleganten Mittelfeldregisseur Franz Beckenbauer hatte sich in der Gruppe B als bestes Team durchgesetzt. Im entscheidenden Match gegen Spanien erzielte Lothar "Emma" Emmerich ein legendäres Tor. Fast von der Torauslinie, aus einem "unmöglichen" Winkel, hämmerte er den Ball zum 1:1-Ausgleich unter die Latte. Uwe Seeler sorgte fünf Minuten vor dem Abpfiff für den 2:1-Sieg, der auch den Gruppensieg bedeutete.

Das Traumfinale

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