Wahrig Herkunftswörterbuch

Stab

mhd.
stap, stab,
ahd.
stab beruht auf der
idg.
Wurzel *steb(h) „stehen machen, aufstellen, stützen“; daraus lässt sich schließen, dass es zunächst in der Bedeutung „Stütze“ gebraucht wurde; der Stab, der anfangs vor allem der Züchtigung sowie der Beherrschung einer Herde diente, gewann mit der Zeit diverse andere, oft auch symbolische Funktionen hinzu: Feldherren besaßen Stäbe, die ihre Befehlsgewalt demonstrieren sollten (vom Befehlsstab ausgehend, bildete sich auch der Gebrauch des Begriffes Stab für „das Hilfspersonal von Kommandeuren“ heraus); Richter besaßen Stäbe, die ihre richterliche Gewalt symbolisierten: sie eröffneten und schlossen Verhandlungen durch Aufnehmen oder Niederlegen ihres Stabes und verhängten Todesurteile, indem sie den Stab über dem Kopf des Verurteilten zerbrachen und die Einzelteile vor ihm auf den Boden warfen (vgl. die heute noch gebräuchliche Redewendung über jmdn. (eigtl. jmdm.) den Stab brechen „jmdn. verurteilen“)
Mond, Forschung, Weltall
Wissenschaft

Als dem Mond die Luft ausging

Als der Erdtrabant jung war, peitschten Stürme in einer heißen Atmosphäre über seine geschmolzene Oberfläche. von THORSTEN DAMBECK Die ersten Menschen auf den Mond mussten ihre Luft mitbringen: Neil Armstrong und Buzz Aldrin trugen im Juli 1969 Rucksäcke, die sie mit reinem Sauerstoff versorgten. Höchstens 6,5 Stunden hätten sie...

Luftschiffe
Wissenschaft

Die sanften Riesen kehren zurück

Luftschiffe wie der Zeppelin galten lange Zeit als out. Denn die gemächlichen Fluggeräte konnten mit Düsenjets nicht mithalten. Doch nun scheint ein Comeback der fliegenden Riesen in Sicht. Treiber dafür sind neue Techniken und Anwendungspotenziale sowie der Wunsch nach einer klimaneutralen Luftfahrt. von RALF BUTSCHER Es war...

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon