Lexikon

„Germnia“

eine geograph.-ethnographische Schrift des röm. Geschichtsschreibers Tacitus vom Ende des 1. Jh., in der die Wohnsitze u. die Lebensweise von Stämmen in Mitteleuropa beschrieben werden. Der Titel ist nicht original, sondern stammt von Philologen, die das Werk im 15. Jh. in Italien wiederentdeckten. Tacitus hat Land u. Leute Germaniens selbst nicht gesehen, sondern benutzte Berichte anderer. Das Werk ist nicht in allen Teilen glaubwürdig u. nicht ohne Tendenz. Es ist die Auseinandersetzung eines hochgebildeten Römers mit einer „barbarischen“ Lebensweise, die er teils negativ, teils positiv bewertet.
E. Norden, Die german. Urgeschichte in Tacitus Germania. 31923.
Wissenschaft

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Erziehung, Mutter-Kind
Wissenschaft

Alles fürs Kind

Die bindungsorientierte Erziehung stellt Bedürfnisse von Kindern in den Mittelpunkt. Was hinter diesem Stil steckt und was die Forschung dazu sagt. von JAN SCHWENKENBECHER Welche ist die beste Erziehungsmethode? Folgt man Blogs, Podcasts, Magazinen und Bestsellern für Eltern sowie der ein oder anderen Momfluencerin, lautet die...

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