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Erderwärmung verschlingt Milliarden

Die Prognosen des Weltklimaberichts der UNO sind alarmierend. Die Erderwärmung werde noch hunderte Jahre weitergehen, so die einhellige Meinung der Experten. Wie jüngste Studien belegen, hat der Klimawandel auch ökonomisch immense Folgen. Auf der letzten UN-Klimakonferenz in Nairobi, an der 6000 Delegierte aus 189 Staaten teilnahmen, beschlossen die Deligierten die Einrichtung eines 300 Millionen Dollar schweren Fonds, der Entwicklungsländer helfen soll, sich auf das veränderte Klima einzustellen. Darüber hinaus soll im Jahr 2008 die Überprüfung des Kyoto-Protokolls zum Klimaschutz beginnen, um so möglichst schnell die Voraussetzung für eine neue Runde internationaler Klimaschutz-Verpflichtungen zur Minderung von Treibhausgas-Emissionen (Kyoto-Folgeabkommen) zu schaffen.
von Michael Fischer, wissen.de

Report taxiert die Kosten für die Weltwirtschaft

Die Erde - dem Klimawandel ausgesetzt.
NASA, Washington DC
Dass die Folgen der Erderwärmung auch für die Weltwirtschaft immens sein könnten, wenn der Kohlendioxid-Ausstoß nicht massiv reduziert würde, davor hat jüngst der ehemaligen Weltbank-Chefökonom Nicholas Stern gewarnt. In seiner Studie für die britische Regierung, kommt der renommierte Ökonom zu dem Schluss, dass die Schäden durch Treibhausgase fast viermal höher ausfallen könnten, als die Kosten für deren Vermeidung. Insgesamt taxiert Stern die maximale Schadenssumme auf 850 Millionen Euro für jeden Erdenbürger. Insgesamt seien das rund 5,5 Billionen Euro. Nach Berechnungen der Umweltschutzorganisation Greenpeace könnte der „Preis“ für Naturkatastrophen, globale Erwärmung, Dürren und Wassermangel bald bei bis zu 6,2 Billionen Euro jährlich liegen. 

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