Lexikon
Afrika
Erforschung
Ägyptische Fahrten in goldreiche Gegenden Ostafrikas im 2. Jahrtausend v. Chr., karthagische Vorstöße (Hanno) bis in den Golf von Guinea um 500 v. Chr. und römische Expeditionen zum Bahr Al Ghazal und zum Tschadsee (1. Jahrhundert n. Chr.) waren die ersten Schritte in der Geschichte der Entschleierung Afrikas. Im Mittelalter unternahmen Araber weite Reisen, Italiener entdeckten die Kanaren, Madeira und die Azoren. Veranlasst durch den portugiesischen Prinzen Heinrich den Seefahrer, wurde in der 2. Hälfte des 15. Jahrhunderts die Küste Afrikas erkundet, dagegen kam es zu europäischen Expeditionen ins Innere erst nach der Gründung der Londoner African Association Ende des 18. Jahrhunderts. Damit begann die wissenschaftliche Erforschung des Kontinents, der die koloniale Aufteilung folgte. Die wichtigsten Entdecker sind: Mungo Park, H. Clapperton, R. u. J. Lander, R. F. Burton, J. H. Speke, M. H. Stanley, D. Livingstone, H. Barth, E. Vogel, G. F. Rohlfs, G. Nachtigal, G. Schweinfurth, H. von Wissmann, R. Caillie, P. Brazza, Serpa Pinto. Weite Gebiete, vor allem in der Sahara, wurden erst im 20. Jahrhundert bekannt, u. a. durch den Franzosen T. Monod.
Wissenschaft
Wenn Raum und Zeit erzittern
Einsteins revolutionäre Theorie der Schwerkraft, die Allgemeine Relativitätstheorie, beschäftigt noch heute Physiker und Astro-physiker – auch in Deutschland. Zur Leserreise „Einstein & die Gravitation“ im Oktober 2024. von THOMAS BÜHRKE Es war eine wissenschaftliche Sensation, die Physiker am 11. Februar 2016 verkündeten....
Wissenschaft
It started with a kiss
Eine neue astronomische Studie förderte kürzlich pikante Informationen zutage: Im ewigen Eis des äußeren Sonnensystems kam es anscheinend vor einigen Milliarden Jahren zu einer heißen Liebschaft. Wer ist das auf frischer Tat ertappte Paar? Pluto und sein größter Mond Charon. Die beiden tiefgefrorenen Welten sorgen nicht nur dank...
