Lexikon
afrikanische Religionen
Sammelbezeichnung für die traditionellen Religionen der afrikanischen Völker südlich der Sahara. Die afrikanischen Religionen beruhen auf schriftlosen Überlieferungen und sind stark vom Glauben an die Wirksamkeit magischer Praktiken geprägt. Verehrt werden Ahnen- und Naturgeister sowie ein höchstes Wesen. Der Medizinmann verfügt über die Fähigkeit, eine Verbindung zum Übernatürlichen herzustellen und magische Praktiken zum Wohle seines Volkes anzuwenden, z. B. bei der Heilung von Kranken. Verbreitet ist auch die Verehrung von Totems, d. h. Naturwesen (Tieren, Pflanzen), von denen man glaubt, dass sie aufgrund der gleichen Abstammung mit einer bestimmten Gruppe von Menschen in einer geheimnisvollen, engen Beziehung stehen. Kultische Tänze, Opferhandlungen und Gebete sind weitere Elemente der religiösen Praxis. Durch das Vordringen von Christentum und Islam wurden die traditionellen afrikanischen Stammesreligionen seit dem Altertum immer weiter zurückgedrängt. Viele magische Rituale und der Glaube an Geister und den Einfluss der Ahnen haben sich jedoch erhalten und sind z. T. mit den christlichen bzw. islamischen Glaubenslehren eine enge Verbindung eingegangen.
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Der weltweite Bedarf an Sand führt zu illegalem Abbau und Handel. Moderne Technologien helfen, den Weg des Rohstoffs zu verfolgen.
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