Lexikon
Allergẹn
[
grch. allos, „anders“, „fremd“, ergon, „Tätigkeit“
]eine meist hochmolekulare Substanz (Antigen), die eine allergische Immunantwort auslösen kann. Allergene werden nach ihrer Art, in den Körper einzudringen, eingeteilt: 1. Kontaktallergene, die über Haut und Schleimhäute eindringen, 2. Inhalationsallergene, die über den Atemweg eindringen, aber auch allergische Reaktionen an der Haut und dem Darm auslösen können, 3. Ingestionsallergene, die oft erst durch den Verdauungsvorgang gebildet werden, und 4. Injektionsallergene, d. h. entweder durch Tiere verabreichte Gifte (z. B. Bienen, Wespen, Quallen) oder eingespritzte Medikamente (z. B. Penicillin). Allergie.
Wissenschaft
Warum alte Hyänen trotz stumpfer Zähne nicht verhungern
Manche Raubtiere fressen besonders viel Fleisch, wodurch sich mit der Zeit ihre Zähne abnutzen. Nun haben Forscher untersucht, wie sich diese “Hypercarnivoren” an den Verschleiß ihrer Eck- und Reißzähne im Alter anpassen, um dennoch ausreichend fressen zu können. Dabei zeigte sich, dass manche knochenbrechende Hyänenarten ihre...
Wissenschaft
Wie Mutationen die Pferde zum Reittier machten
Pferde haben unsere Geschichte entscheidend geprägt: Ihre Domestizierung vor etwa 4500 Jahren bedeutete eine Revolution für die menschliche Mobilität, Landwirtschaft und Kriegsführung. Eine Analyse von uralten Pferdegenomen zeigt nun, welche Gene die wilden Pferde zahm und reitbar machten. Dabei spielten seltene, in den...