Lexikon

Becker

Jürgen, deutscher Schriftsteller, * 10. 7. 1932 Köln; Mitglied der Gruppe 47; reflektiert in streng komponierten Formen Wahrnehmungen und Bewusstseinsfragmente („Felder“ 1964, „Ränder“ 1968, „Umgebungen“ 1970); die Auflösung von Satzstrukturen führt zur „offenen Schreibweise“ (Erinnerungen, Interieurs). Die spätere Prosa wird erzählender: „Erzählen bis Ostende“ 1981; „Aus der Geschichte der Trennungen“ 1999. Lyrik: „Odenthals Küste“ 1986; „Journal der Wiederholungen“ 1999.
Fischer_02.jpg
Wissenschaft

Der Glaube ans Wasserklosett

„Glauben heißt nichts wissen“, wie mir mein ungläubiger Vater in den 1950er-Jahren eingehämmert hat, als seine Verärgerung über die christlichen Kirchen zunahm, deren Vertreter damals wie heute lieber die Hände falten und beten, statt die Ärmel aufzukrempeln und zu helfen. Wobei jedem auffallen wird, dass die Betenden ihr Gesicht...

Wissenschaft

Tierische Ärzte

Menschenaffen fressen bestimmte Pflanzen, um sich zu heilen. Sie nutzen die Arzneien aus der Natur aber auch äußerlich – bei sich selbst und ihren Artgenossen. von TIM SCHRÖDER Dass Eltern ihre Kinder trösten und verarzten, wenn sich die Kleinen geschnitten oder die Haut aufgerissen haben, ist selbstverständlich: ein buntes...

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon