Lexikon

Becker

Jürgen, deutscher Schriftsteller, * 10. 7. 1932 Köln; Mitglied der Gruppe 47; reflektiert in streng komponierten Formen Wahrnehmungen und Bewusstseinsfragmente („Felder“ 1964, „Ränder“ 1968, „Umgebungen“ 1970); die Auflösung von Satzstrukturen führt zur „offenen Schreibweise“ (Erinnerungen, Interieurs). Die spätere Prosa wird erzählender: „Erzählen bis Ostende“ 1981; „Aus der Geschichte der Trennungen“ 1999. Lyrik: „Odenthals Küste“ 1986; „Journal der Wiederholungen“ 1999.
Frau, Ferne, Vergessen
Wissenschaft

Der Sinn des Vergessens

Es ist lästig, sich an etwas nicht erinnern zu können. Aber dass wir nicht alles im Gedächtnis behalten, ist eine lebenswichtige Leistung des Gehirns. von rolf heßbrügge Versäumte Termine, Versagen in Prüfungen, geistiger Verfall – Vergesslichkeit ist gefürchtet. Dabei hat es auch eine gute Seite, dass der Mensch vergessen kann:...

Krebszellen
Wissenschaft

Egoistische Einzelgänger

Biologen sind den Mechanismen der Entstehung von Krebs seit Jahrzehnten auf der Spur. Sie machen immer mehr Eigenschaften von Tumorzellen dingfest. von CLAUDIA EBERHARD-METZGER Es sei für ihn ein Albtraum, würde man ihn nach einer Definition von Krebs fragen. Kein Geringerer als Rudolf Virchow hat das gesagt – dabei hatte der...

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