Lexikon

Bindung

Weberei
die Art und Weise, in der in einem Gewebe die beiden senkrecht zueinander stehenden Fadensysteme, Kette und Schuss miteinander verbunden sind. Die Kette (Zettel) besteht aus einer großen Zahl von Fäden von der Länge des zu webenden Stücks zuzüglich der Einarbeitung, die, nebeneinander liegend, die Breite des Gewebes ergeben. Ein Teil von ihnen wird gehoben, der andere gesenkt, wodurch das Fach entsteht. In dieses wird der Schussfaden eingetragen. Nach jedem Schuss folgt der Fachwechsel: Die gehobenen Kettfäden werden gesenkt und umgekehrt. Für die Lage der Kreuzungspunkte von Kette und Schuss (Bindungspunkte) gibt es ungezählte Möglichkeiten. Wichtige Bindungsarten: 1. Tuchbindung (bei Wolle; Leinenbindung bei Leinen; Kattunbindung bei Baumwolle; Taftbindung bei Seide); 2. Köperbindung (Serge-, Croisébindung); 3. Atlasbindung (Satinbindung) abgeleitete Bindung, z. B. Rips, Panama.
Die zeichnerische Darstellung (Patrone) einer Bindung wird auf einem Papier ausgeführt, das entsprechend den gewünschten Fadendichten eingeteilt ist.
Wissenschaft

Schmilzt die Finsternis?

Neue Messungen deuten darauf hin, dass die Dunkle Energie im Weltall nicht konstant bleibt, sondern abnimmt. Das hätte unabsehbare Konsequenzen für die Physik – und für die ferne Zukunft. von RÜDIGER VAAS Die Dunkle Energie ist klarerweise das größte Rätsel im Universum. Denn sie macht hinsichtlich der Energiedichte mehr als zwei...

Stempel mit umgedrehtem Text neben gestempeltem Wort
Wissenschaft

Wurm im Ohr

Wo Ohrwürmer herkommen und wie man sie wieder loswird, erklärt Dr. med. Jürgen Brater. Kennen Sie das: Im Radio hören Sie eine bekannte Melodie, vielleicht nur wenige Sekunden eines längeren Musikstücks, und schon hat sich die Tonfolge in Ihrem Kopf festgesetzt? Um Sie in der Folge nicht mehr loszulassen. Mal ist es der Refrain...

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