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LEXIKON

El Salvador

Wirtschaft und Verkehr

Der Bürgerkrieg und die häufigen Naturkatastrophen haben die wirtschaftliche Entwicklung stark behindert. Fast die Hälfte der Einwohner El Salvadors lebt unterhalb der Armutsgrenze, die meisten von ihnen auf dem Land. Rund ein Drittel der Erwerbstätigen gilt als unterbeschäftigt. 13% des Bruttoinlandsprodukts stammen aus den Geldrücksendungen der in die USA ausgewanderten Salvadorianer. Zur Stabilisierung der Wirtschaft führte die Regierung 2001 zwischenzeitlich den US-Dollar als offizielle Währung ein.
Die tropische Landwirtschaft liefert neben Kaffee auch Baumwolle und Zuckerrohr sowie Kakao und Sisal für den Export. Fast die Hälfte der landwirtschaftlichen Nutzfläche liegt in den Händen weniger Großgrundbesitzer. Die kleinbäuerliche Landwirtschaft dient der Selbstversorgung und kann den Nahrungsmittelbedarf El Salvadors nicht decken. In den letzten Jahren wuchs die Bedeutung der auf Rinder spezialisierten Viehwirtschaft und der Fischerei, die Garnelen und Hummer für den Export liefert. Zur Weiterentwicklung der Industrie, die vor allem Nahrungsmittel, Textilien und Chemikalien erzeugt, hofft die Regierung auf ausländische Investoren.
Das Land verfügt über ein dichtes, doch überwiegend unbefestigtes Straßennetz. Das wenig entwickelte Eisenbahnnetz dient nur dem Gütertransport.
  1. Einleitung
  2. Natur und Klima
  3. Bevölkerung
  4. Staat und Politik
  5. Wirtschaft und Verkehr
  6. Geschichte
    1. Unabhängigkeit
    2. Bürgerkrieg und Suche nach Stabilität
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