Lexikon

Feuilleton

Publizistik
der kulturelle Teil einer Zeitung oder Wochenzeitschrift, in dem literarische, allgemein künstlerische, wissenschaftliche und kulturpolitische Themen behandelt werden, und zwar berichtend wie auch kritisch (Film-, Konzert- und Theaterkritik, Ausstellungsbesprechungen, Rezensionen von Buch- und Musikneuerscheinungen); umfasst auch den Fortsetzungsroman.
Als Beginn des Feuilletons werden die theaterkritischen Beilagen J. L. de Geoffroys im „Journal des Débats“ (ab 1800) angesehen. Vorläufer des Feuilletons in Deutschland sind die literaturkritischen Beiträge u. a. G. E. Lessings in der „Vossischen Zeitung“ (17511755), M. Claudius im „Wandsbecker Boten“ (1771ff.) oder H. von Kleists in den „Berliner Abendblättern“ (18101811). Das erste deutsche Feuilleton unter diesem Namen wurde 1831 vom „Nürnberger Correspondenten“ eingerichtet. Bedeutend für die Entwicklung des modernen Feuilletons als Ort zeit- und kulturkritischer sowie sprachvirtuoser Beiträge waren u. a. H. Heine, L. Börne, T. Fontane, A. Polgar, J. Roth, A. Kerr.
Spinwellen, Energie, Soin
Wissenschaft

Der Spin schlägt Wellen

Schaltkreise, die mit Spinwellen statt Elektronen rechnen, sollen zur energieeffizienten Ergänzung für die Halbleiterelektronik werden. von FINN BROCKERHOFF Mit einem beherzten Druck auf die Einschalttaste wird der alte Computer zum Leben erweckt: der Lüfter heult auf, ein Piepen ertönt. Dann dringt aus dem Inneren des...

Thrips-Bekämpfung
Wissenschaft

Schädlingsbekämpfung nach natürlichem Vorbild

Angesichts des steigenden Nahrungsbedarfs der wachsenden Weltbevölkerung kommen in der Landwirtschaft weltweit mehr und mehr chemische Pestizide zum Einsatz. Doch viele Pflanzenschädlinge werden mit der Zeit gegen die gängigen Mittel resistent. Forschende haben nun eine Alternative entwickelt, die sich an einem natürlichen...

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