Lexikon
Film
[englisch Häutchen]
Im engeren Sinne versteht man unter Film Laufbilder, wie sie im Kino gezeigt und in den genormten Formaten hergestellt werden.
Das Kameraformat wird nach der Breite des verwendeten Films benannt. Die drei bekanntesten Formate sind Super 8, ein Amateurformat für 8-mm Film, das heute fast völlig durch Video ersetzt ist, 35 mm als Standardformat für Spielfilme und 16 mm als Format für Dokumentarfilme und experimentelle Filme, das von Amateuren wie Profis gleichermaßen verwendet wird. Aufgenommen werden in viele Einzelbilder zerlegte Bewegungsvorgänge, deren rascher Ablauf bei der Wiedergabe eine kontinuierliche Bewegung vortäuscht. Dieses Prinzip der Kinematographie (griechisch: „der aufgezeichneten Bewegung“) beruht auf der Trägheit des Auges, das einen Lichteindruck länger festhält, als er besteht (Nachbild), und durch die „Erfahrung des Sehens“, bei der Wiedergabe kontinuierliche Bewegung vortäuscht. J. Tyndall erkannte zuerst, dass der Bewegungseindruck eintritt, wenn dem Auge 16 oder mehr Einzelbilder in der Sekunde dargeboten werden (Persistenz, d. h. Beharrlichkeit, der Gesichtswahrnehmung).
Wissenschaft
Weltraumbier, Betonmischer im All und tote Froscheier
In der Nähe von Luzern gibt es ein spezielles Labor: Es macht Experimente weltraumtauglich und begleitet ihre Realisierung im All. von ALEXANDRA VON ASCHERADEN In gut 400 Kilometer Höhe umkreist die Internationale Raumstation (ISS) mit 27.600 Kilometer pro Stunde die Erde. Sie ist so groß wie ein Fußballfeld. Obwohl international...
Wissenschaft
Algen als Stickstofflieferanten
In verschiedenen Meeresalgen haben Forschende neuartige Symbiosen mit stickstofffixierenden Bakterien entdeckt. Eine dieser Symbiosen geht sogar so weit, dass sich Bakterium und Alge zu einem einzigen Organismus entwickelt haben. von ELENA BERNARD Kieselalgen produzieren nicht nur jede Menge Sauerstoff. Sie tragen auch dazu bei,...