Lexikon

Grips Theater

1966 von Volker Ludwig (d. i. Eckart Hachfeld) als „Theater für Kinder im Reichskabinett“ gegründetes West-Berliner Kinder- und Jugendtheater, das seit 1972 „Grips Theater“ heißt. Mit Elementen aus Revue, Kabarett und Musical pflegt das Grips Theater ein in der Gegenwart spielendes, realistisches Theater, das sich bewusst von den an Kinder gerichtete, oft zeit- und wirklichkeitsfremden Stadttheater-Inszenierungen (z. B. Weihnachtsmärchen) abheben will und autoritätshörige sowie autoritäre Erwachsene zur Zielscheibe von Spott und Kritik macht. Stücke mit aufklärerischem und emanzipatorischem Anspruch über die Arbeitswelt der Erwachsenen, Jugendarbeitslosigkeit oder die nationalsozialistische. Vergangenheit sollen auf die Fragen, Bedürfnisse, Probleme und Sehnsüchte eines vornehmlich jugendlichen Publikums reagieren. Größter Erfolg in der Geschichte des Grips Theaters ist bis heute die 1986 uraufgeführte musikalische Revue „Linie 1“; das Stück wurde von zahlreichen anderen Theatern nachgespielt und 1987 verfilmt.
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