Lexikon

Großbritannien und Nordirland

1. und 2. Weltkrieg

Eduard VII. legte die Gegensätze mit Frankreich bei und schloss 1904 ein enges Bündnis, die Entente cordiale. In den Marokkokrisen 1905 und 1911 stand Großbritannien auf französischer Seite gegen das politisch fast isolierte Deutschland. Nach dem deutschen Angriff auf Frankreich und dem Einmarsch in Belgien trat Großbritannien in den 1. Weltkrieg ein. Das Ende des Krieges brachte den Gewinn deutscher Kolonien und vorderasiatischer Gebiete der Türkei. Das Empire begann sich zu lockern; an seine Stelle trat das Britische Commonwealth.
Die Liberalen sanken nach Kriegsende zur Bedeutungslosigkeit herab. 1924 stellte erstmals die Labour Party den Premierminister. Große wirtschaftliche Schwierigkeiten führten 1926 zum Generalstreik. Gegenüber dem nationalsozialistischen Deutschland betrieb Großbritannien unter Arthur  Neville Chamberlain (1937–1940) zunächst eine „Beschwichtigungspolitik“ (Appeasement). Nach dem deutschen Angriff auf Polen erklärte Großbritannien am 3. 9. 1939 Deutschland den Krieg, der unter der Führung Winston Spencer Churchills siegreich beendet wurde.
  1. Einleitung
  2. Natur und Klima
    1. Stufenland und Becken
    2. Mittelgebirge
    3. Ozeanisches Klima
  3. Bevölkerung
  4. Bildung
  5. Staat und Politik
  6. Wirtschaft und Verkehr
    1. Landwirtschaft, Bergbau, Industrie
    2. Dienstleistungen und Tourismus
    3. Dichtes Verkehrsnetz
  7. Geschichte
    1. Römische Herrschaft und Kleinkönigreiche
    2. Die Entwicklung bis zum Ausgang des Mittelalters
    3. Tudors und Stuarts
    4. Die Dynastie Hannover und der Aufstieg zur Weltmacht
    5. 1. und 2. Weltkrieg
    6. Die Entwicklung seit 1945
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