Lexikon
Großbritannien und Nordirland
1. und 2. Weltkrieg
Eduard VII. legte die Gegensätze mit Frankreich bei und schloss 1904 ein enges Bündnis, die Entente cordiale. In den Marokkokrisen 1905 und 1911 stand Großbritannien auf französischer Seite gegen das politisch fast isolierte Deutschland. Nach dem deutschen Angriff auf Frankreich und dem Einmarsch in Belgien trat Großbritannien in den 1. Weltkrieg ein. Das Ende des Krieges brachte den Gewinn deutscher Kolonien und vorderasiatischer Gebiete der Türkei. Das Empire begann sich zu lockern; an seine Stelle trat das Britische Commonwealth.
Die Liberalen sanken nach Kriegsende zur Bedeutungslosigkeit herab. 1924 stellte erstmals die Labour Party den Premierminister. Große wirtschaftliche Schwierigkeiten führten 1926 zum Generalstreik. Gegenüber dem nationalsozialistischen Deutschland betrieb Großbritannien unter Arthur Neville Chamberlain (1937–1940) zunächst eine „Beschwichtigungspolitik“ (Appeasement). Nach dem deutschen Angriff auf Polen erklärte Großbritannien am 3. 9. 1939 Deutschland den Krieg, der unter der Führung Winston Spencer Churchills siegreich beendet wurde.
Wissenschaft
Cum hoc ergo propter hoc
Warum wir manchmal auch dort Zusammenhänge sehen, wo gar keine sind, erklärt Dr. med. Jürgen Brater. Der kompliziert klingende lateinische Merksatz „Cum hoc ergo propter hoc“ – wörtlich übersetzt: „Mit diesem, folglich deswegen“ – bezeichnet ein weit verbreitetes Phänomen, das in allen möglichen Bereichen des täglichen Lebens,...
Wissenschaft
Anpassung an stärkereiche Nahrung schon bei Frühmenschen
Das Enzym Amylase in unserem Speichel ermöglicht uns, Stärke bereits im Mund in Zucker aufzuspalten. Heutige Menschen besitzen zahlreiche Kopien des dafür verantwortlichen Gens. Doch wann hat es sich erstmals verdoppelt und damit die Grundlage für unsere kohlenhydratreiche Ernährung gelegt? Eine Studie zeigt nun, dass diese...