Lexikon
Großbritannien und Nordirland
Die Dynastie Hannover und der Aufstieg zur Weltmacht
Die Dynastie Hannover begann mit Georg I. (1714–1727). Unter Georg II. (1727–1760) beteiligte sich England am Österreichischen Erbfolgekrieg und Siebenjährigen Krieg und konnte zur gleichen Zeit den See- und Kolonialwettstreit mit Frankreich zu seinen Gunsten entscheiden (Gewinn Kanadas und Vorderindiens). Unter Georg III. (1760–1820) verlor England seine nordamerikanischen Kolonien. In den Koalitions- u. Befreiungskriegen wurden die französischen Machtansprüche mit Hilfe Russlands, Österreichs und Preußens niedergerungen.
Nunmehr stieg Großbritannien zur vorherrschenden Welt-, See- und Kolonialmacht auf. Mit der Thronbesteigung Königin Viktorias 1837 begann das „goldene Zeitalter“ (Viktorianische Ära) für Großbritannien. 1876 nahm Viktoria den Titel Kaiserin von Indien an. Die Konservativen, 1885–1905 mit kurzen Unterbrechungen an der Regierung, verfolgten eine imperialistische Politik (Imperialismus), der zu wachsenden Spannungen mit Frankreich, Russland und Deutschland führte.
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Wissenschaft
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