Lexikon
Hose
Kleidung
Beinkleid, im Altertum bei Chinesen, Mongolen, Türken, Persern, Arabern und den in der Arktis lebenden Volksstämmen bekannt und auch von Frauen getragen. In der griechischen Antike war die Hose unbekannt; in Rom kam sie um die Zeitenwende auf. Die Germanen trugen Hosen entweder in Form einer bis zu den Knöcheln reichenden Gürtelhose oder als strumpfartige Wadenbekleidung (daher Mehrzahl: ein Paar Hosen), die im Mittelalter an das Unterkleid angenestelt wurden. In den folgenden Jahrhunderten beherrschten die Mode breite, am Knöchel gebundene Pluderhosen, gepolsterte Puffhosen, im 18. Jahrhundert die enge Kniehose, seit der Französischen Revolution die lange Hose. Die Hose als Oberbeinkleid der Frau setzte sich erst im 1. Weltkrieg durch.
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