Lexikon

Israel

Intensive Landwirtschaft

Obwohl nur ein Viertel der Staatsfläche bewirtschaftet wird, deckt die Landwirtschaft drei Viertel des nationalen Nahrungsmittelbedarfs. Ermöglicht wird dies durch künstliche Bewässerung auf zwei Dritteln der Agrarfläche. Der größte Teil des Wassers stammt aus dem See Genezareth und wird unter hohem technischem Aufwand über weite Strecken auf die Felder geleitet. An der Küste werden Zitrusfrüchte, bei Haifa auch Bananen, im Hinterland Baumwolle, Zuckerrüben, Gemüse, Tabak und Getreide angebaut. Auf dem Bergrücken des Karmelgebirges wird Weinbau betrieben. Im galiläischen Bergland ernten israelische Araber Oliven, Weizen, Obst und Tabak. Auch den nördlichen Negev hat die künstliche Bewässerung in ein ertragreiches Anbaugebiet verwandelt. Die Viehzucht hat sich auf Geflügelhaltung und Milchwirtschaft spezialisiert. Bedeutend ist auch die Fischzucht in künstlichen Teichen. Der Großteil der Agrarfläche liegt in staatlicher Hand oder wird in den genossenschaftlich organisierten Siedlungen der Kibbuzim bzw. den Gemeinschaftsdörfern der Moschavim bewirtschaftet.
  1. Einleitung
  2. Natur und Klima
    1. Küstenebene und Bergland
    2. Jordangraben
    3. Negev
    4. Klima: subtropisch bis wüstenhaft
  3. Bevölkerung
  4. Bildung
  5. Staat und Politik
  6. Wirtschaft und Verkehr
    1. Intensive Landwirtschaft
    2. Bergbau und Industrie
    3. Dichtes Verkehrsnetz
  7. Geschichte
    1. Die Vorgeschichte
    2. Der Staat Israel und die Nahostkriege
    3. Friedensbemühungen seit den 1990er Jahren

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