Lexikon

Itliker

Sammelname für indogermanische Völkerschaften, die am Ende des 2. Jahrtausends v. Chr. von Norden her über die Alpen in mehreren Wellen in Italien einwanderten. Die Italiker werden in zwei sprachliche Gruppen geschieden: Latino-Falisker und Osko-Umbrer. Erstere siedelten im nördlichen Latium mit Rom und rechts des Tiber (Latiner, Falisker). Das Gebiet der später eingedrungenen zweiten Gruppe, zu denen u. a. die Umbrer, Osker, Sabeller, Samniten, Lukaner, Bruttier und Volsker gehörten, erstreckte sich weit nach Süden. Die Italiker waren Viehzüchter, daneben betrieben sie Ackerbau, Jagd und Fischfang. Sie siedelten meist in Dörfern und waren in Stammesverbände unterschiedlicher Größe gegliedert. Sie wurden von den Römern in schweren Kämpfen unterworfen.
Krebszellen
Wissenschaft

Egoistische Einzelgänger

Biologen sind den Mechanismen der Entstehung von Krebs seit Jahrzehnten auf der Spur. Sie machen immer mehr Eigenschaften von Tumorzellen dingfest. von CLAUDIA EBERHARD-METZGER Es sei für ihn ein Albtraum, würde man ihn nach einer Definition von Krebs fragen. Kein Geringerer als Rudolf Virchow hat das gesagt – dabei hatte der...

sciencebusters_NEU.jpg
Wissenschaft

Standheizung

Die Hitze der Stadt ist im Sommer brutal. Da man fürchterlich matt ist, wird das Leben zur Qual“, heißt es im Lied „Oben ohne“ des österreichischen Schlagersängers Reinhard Fendrich. Obwohl er darin vor allem über Barbusigkeit in Wiens Freibädern singen wollte, hat er damit auch eine präzise Beschreibung dessen geliefert, was...

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon