Lexikon
krịtische Theorie
die sozialphilosophische Lehre der Frankfurter Schule, die im Institut für Sozialforschung entwickelt wurde, zunächst vor allem von T. W. Adorno und M. Horkheimer. Die kritische Theorie versucht die sozialökonomischen Lehren des Marxismus mit den Erkenntnissen der Psychoanalyse zu verbinden. Das Ziel ihrer Vertreter ist die genaue Analyse der kapitalistischen und bürokratischen Gesellschaften der Gegenwart, um in ihnen Veränderungen zu erreichen. Die kritische Theorie, die in erklärtem Gegensatz zur empirisch-positivistischen Soziologie steht, hatte größten Einfluss auf die Außerparlamentarische Opposition und die antiautoritären Bewegungen der 1960er Jahre.
Außerparlamentarische Opposition: Kundgebung
Außerparlamentarische Opposition: Kundgebung
Rudi Dutschke, führender Kopf der antiautoritären Studentenbewegung Westberlins und der Bundesrepublik Deutschland (1965–1968) während einer Kundgebung
© Corbis/Bettmann/UPI
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Aschewolken, Hunger, Pest
Vulkanausbrüche haben auf der Erde immer wieder zu klimatischen Veränderungen geführt. Auch die Menschheitsgeschichte wurde dadurch mehrfach beeinflusst. Etwa im Jahr 1345, als Eruptionen in Europa für schwere Missernten sorgten. von DAVID NEUHÄUSER Im Jahr 1347 erreichte das Bakterium Yersinia pestis Europa – nicht zum ersten...
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Wellensittiche produzieren Sprache ähnlich wie Menschen
Wellensittiche können auf ähnliche Weise sprechen wie wir. Um die komplexen Vokale und Konsonanten unserer Sprache zu erzeugen, nutzen diese Papageienvögel offenbar auch ähnliche Gehirnmechanismen, wie Neurowissenschaftler nun entdeckt haben. Sie fanden eine auf Sprache spezialisierte Hirnregion bei Wellensittichen, die ähnlich...