Lexikon
krịtische Theorie
die sozialphilosophische Lehre der Frankfurter Schule, die im Institut für Sozialforschung entwickelt wurde, zunächst vor allem von T. W. Adorno und M. Horkheimer. Die kritische Theorie versucht die sozialökonomischen Lehren des Marxismus mit den Erkenntnissen der Psychoanalyse zu verbinden. Das Ziel ihrer Vertreter ist die genaue Analyse der kapitalistischen und bürokratischen Gesellschaften der Gegenwart, um in ihnen Veränderungen zu erreichen. Die kritische Theorie, die in erklärtem Gegensatz zur empirisch-positivistischen Soziologie steht, hatte größten Einfluss auf die Außerparlamentarische Opposition und die antiautoritären Bewegungen der 1960er Jahre.
Außerparlamentarische Opposition: Kundgebung
Außerparlamentarische Opposition: Kundgebung
Rudi Dutschke, führender Kopf der antiautoritären Studentenbewegung Westberlins und der Bundesrepublik Deutschland (1965–1968) während einer Kundgebung
© Corbis/Bettmann/UPI
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Neue Techniken, um Blut zu pumpen, verbessern die Überlebenschancen vieler Herzpatienten. von REINHARD BREUER Als der südafrikanische Chirurg Christiaan Barnard am 3. Dezember 1967 erstmals erfolgreich ein menschliches Herz verpflanzte, begann ein neues Zeitalter der Medizin. Doch bis heute erfüllt sich die Hoffnung auf ein neues...
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