Lexikon
Kunst
allgemein
im weiteren Sinn ist die Anwendung angeborener oder erworbener Fähigkeiten in hoch entwickelter, spezialisierter Form als „Können“ oder Kunstfertigkeit und das Resultat dieser Betätigung (Kunstwerk), sofern es durchschnittliche Leistungen übersteigt; im engeren Sinn jedes schöpferisch-ästhetische Gestalten und dessen jeweiliges Ergebnis auf den Gebieten der einzelnen Kunstarten und -gattungen. Genauere Definitionen, besonders über das Wesen dieses ästhetischen Schaffens, sind schwierig, da sie von der Beantwortung einer Reihe von Vorfragen abhängen, die die Wurzeln des künstlerischen Tuns, die Definition des Schönen, die Aufgabe der Kunst u. Ä. betreffen. Diese Vorfragen wurden in allen Epochen aufgrund der unterschiedlichen Anschauungen vom Wesen des Menschen verschieden beantwortet (Kunstphilosophie). Die antike Theorie von der Kunst als bloße Nachahmung der Natur wurde u. a. von G. E. Lessing aufgegriffen und wirkte bis in den Naturalismus nach; der Sturm und Drang fasste Kunst als die schöpferische Äußerung des Originalgenies auf, das die traditionelle Regelhaftigkeit durchbricht; die Romantik begriff die Kunst als eine sinnliche Darstellung des Übersinnlichen im Symbol. Die moderne Anschauung ist uneinheitlich: Infolge der Erweiterung des Kunstbegriffs (u. a. durch J. Beuys) sind allgemeinverbindliche Aussagen nicht möglich. Die Gliederung der gesamten Kunstausübung richtet sich einmal nach den Gestaltungsmitteln, mit denen sich der Künstler äußert (z. B. Tonkunst oder Musik, die darstellenden und ausdeutenden Künste des Schauspielers, des Musikers, des Tänzers u. a.), zum andern nach dem Zweck der Kunst (Gebrauchskünste: Architektur, Gebrauchsgrafik, Gartenkunst, Kunstgewerbe; die freien Künste: Malerei, Literatur, Musik).
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