Lexikon

Le Corbusier

[
ləkɔrbyˈzje
]
eigentlich Charles-Edouard Jeanneret
Le Corbusier
Le Corbusier
schweizerisch-französischer Architekt und Maler, * 6. 10. 1887 La Chaux-de-Fonds, † 27. 8. 1965 Roquebrune, Cap Martin; seit 1917 in Paris und dort zunächst von der Ästhetik des Kubismus beeinflusst. Le Corbusier erstrebte die Zurückführung der Baukörper auf stereometrische Grundformen und die Betonung der Funktionen des Bauganzen und seiner Teile auch bei Wohngebäuden. Folgenreich im Städtebau wurde sein Plan für eine moderne Idealstadt: Villenhochhäuser als „Wohneinheiten“ liegen in größeren Grünflächen (später ausgeführt in Marseille, 1947–1952; Nantes-Rezé, 1952–1957; Berlin, 1957). Die Maße der Bauteile sind nach dem von ihm entwickelten „Modulor“-Proportionssystem ausgerichtet. Hauptwerke: Schweizer Haus der Cité Universitaire in Paris, 1930–1932; Erziehungsministerium in Rio de Janeiro, 1936–1945; Verwaltungs- und Kulturzentrum in Chandigarh (Indien), 1951–1957; Wallfahrtskirche Notre-Dame-du-Haut in Ronchamp, 1950–1954; Kloster La Tourette in Eveux, 1957.
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