Lexikon

Meinecke

Meinecke, Friedrich
Friedrich Meinecke
Friedrich, deutscher Historiker, * 30. 10. 1862 Salzwedel,  6. 2. 1954 Berlin; 1901 Professor in Straßburg, 1906 in Freiburg im Breisgau, 19141928 in Berlin; 19301935 Vorsitzender der Historischen Kommission beim Reichsarchiv, 1949 erster Rektor der Freien Universität Berlin, 18961934 Herausgeber der Historischen Zeitschrift; Schüler W. Diltheys. In konservativ-preußischen Anschauungen wurzelnd, wurde er neben Dilthey und E. Troeltsch der Begründer der Geistesgeschichte und Ideengeschichte, ohne jedoch den politischen Raum zu vernachlässigen und das Verhältnis von Staat und politischem Ethos zu verkennen. Hauptwerke: „Weltbürgertum und Nationalstaat“ 1908; „Die Idee der Staatsräson in der neueren Geschichte“ 1924; „Die Entstehung des Historismus“ 1936; „Zur Theorie und Philosophie der Geschichte“ 21965.
Mond, Welt, Universum
Wissenschaft

Die dunkle Seite des Mondes

Vor Milliarden Jahren stürzte ein Urplanet auf die erdabgewandte Seite unseres Trabanten. Er durchschlug die Kruste und schuf das gewaltige Südpol-Aitken-Becken. von THORSTEN DAMBECK Als 1973 die Langspielplatte „The Dark Side of the Moon“ die Hitparaden stürmte, ging es nicht um den Mond. Die Musiker von Pink Floyd hatten...

Wissenschaft

Rätselhafter Kernzerfall

Kernphysikern gelang die Vermessung einer extrem seltenen Zerfallsart von Atomkernen. Doch die Ergebnisse werfen Fragen auf. von DIRK EIDEMÜLLER Wenn Atomkerne radioaktiv zerfallen oder von hochenergetischen Teilchen getroffen werden, geraten sie meist in einen angeregten Zustand, fallen jedoch schnell wieder in den Grundzustand...

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