Lexikon

Oktve

[
die; lateinisch octauvs, „der achte“
]
1. der auf den Leitton folgende 8. Ton der diatonischen Tonleiter und das Intervall zwischen dem 1. und dem 8. Ton, wobei der 1. Ton nicht der Grundton der jeweiligen Tonleiter sein muss; die reine Oktave gilt seit der Antike als vollkommenste Konsonanz; durch Alteration ergeben sich die Dissonanzen verminderte Oktave (v8) cisc und übermäßige Oktave (ü8) ccis.
2. Oktavraum, Oktavbereich, Bezeichnung für alle 7 Töne zwischen einem Grundton und seinem darauf folgenden, 8 Töne höher oder tiefer liegenden gleichnamigen Ton. Man unterscheidet acht Oktavbereiche, die jeweils aus den Stammtönen c, d, e, f, g, a, h bestehen und folgendermaßen be- bzw. gekennzeichnet werden: Subkontra-Oktave (C2H2), Kontra-Oktave (C1H1), große Oktave (CH), kleine Oktave (ch), eingestrichene Oktave (c1h1), zweigestrichene Oktave (c2h2), dreigestrichene Oktave (c3h3), viergestrichene Oktave (c4h4); anstelle der hochgestellten Zahlen werden oft auch Striche verwendet, z. B. c'' statt c2.
Glasscherben auf dem Boden
Wissenschaft

Warum Glas nicht immer zerbricht

Wenn uns ein Glas aus den Händen rutscht und auf den Boden fällt, zerbricht es oft in Stücke. Nun haben Physiker herausgefunden, warum Glas nicht immer zerbricht. Sie enthüllten einen Entspannungsmechanismus in ionischem Glas, bei dem sowohl einzelne Atome an freie Stellen in der Struktur springen als auch Atomgruppen verschoben...

Wissenschaft

Überraschung: Den Riesenkolibri gibt es zweimal

Die Größten der Kleinen im Visier: Eine Untersuchung der Riesenkolibris der Andenregion hat aufgedeckt, dass es sich nicht um eine Art handelt, sondern um zwei. Sie ähneln sich zwar stark, unterscheiden sich aber genetisch deutlich – und auch in ihrem Verhalten: Die eine Spezies ist demnach im Gegensatz zur anderen extrem...

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon