Lexikon
Plạton
Tugend und Gerechtigkeit
Platons Ethik ist durch das System der vier Kardinaltugenden gekennzeichnet, das auch losgelöst von seinem Entstehungsgrund stark weitergewirkt hat. Er unterscheidet beim Menschen einen begehrlichen, einen mutigen und einen vernünftigen Seelenteil, deren richtige Ordnung und Harmonie (d. h. Unterordnung von Begierde und Willenskraft unter die Vernunft) die Tugenden der Mäßigkeit, Tapferkeit, Gerechtigkeit und Weisheit ergeben. Die Ordnung der Seelenteile entspricht in der Politik der Ordnung des von Platon entworfenen Idealstaates. Dieser besteht aus drei Ständen: dem begehrlichen Erwerbsstand (Bauern, Handwerker, Kaufleute), dessen Ziel die Befriedigung der Bedürfnisse ist, den mutigen Wächtern (Krieger), die den Staat schützen und schließlich dem weisen Regenten, der als Bester mit Einsicht regiert (Philosophenkönig).
- Einleitung
- Lebensweg
- Schriften
- Lehre von den Ideen
- Tugend und Gerechtigkeit
Wissenschaft
Erster Schritt zur Impfung gegen HIV?
Trotz jahrzehntelanger Forschung gibt es bislang noch keinen Impfstoff gegen das humane Immundefizienz-Virus HIV. Nun haben vier Forschungsteams unabhängig voneinander an Rhesusaffen und Mäusen erste Erfolge auf dem Weg der Impfstoffentwicklung erzielt. Mit Hilfe einer Technik namens Keimbahn-Targeting griffen sie in die Reifung...
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Bessere Böden
Weniger Chemie bei vergleichbaren Erträgen: Brasilien arbeitet mit der sogenannten regenerativen Landwirtschaft auf riesigen Flächen.
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