Lexikon
Plạton
Tugend und Gerechtigkeit
Platons Ethik ist durch das System der vier Kardinaltugenden gekennzeichnet, das auch losgelöst von seinem Entstehungsgrund stark weitergewirkt hat. Er unterscheidet beim Menschen einen begehrlichen, einen mutigen und einen vernünftigen Seelenteil, deren richtige Ordnung und Harmonie (d. h. Unterordnung von Begierde und Willenskraft unter die Vernunft) die Tugenden der Mäßigkeit, Tapferkeit, Gerechtigkeit und Weisheit ergeben. Die Ordnung der Seelenteile entspricht in der Politik der Ordnung des von Platon entworfenen Idealstaates. Dieser besteht aus drei Ständen: dem begehrlichen Erwerbsstand (Bauern, Handwerker, Kaufleute), dessen Ziel die Befriedigung der Bedürfnisse ist, den mutigen Wächtern (Krieger), die den Staat schützen und schließlich dem weisen Regenten, der als Bester mit Einsicht regiert (Philosophenkönig).
- Einleitung
- Lebensweg
- Schriften
- Lehre von den Ideen
- Tugend und Gerechtigkeit
Wissenschaft
Ursprung des Aasgeruchs mancher Blumen entdeckt
Manche Pflanzen locken bestäubende Insekten nicht mit süßen Düften an, sondern mit dem Gestank der Verwesung. Wie Blumen diese „Stinkstoffe“ herstellen, haben nun Biologen mittels DNA-Vergleichen von Asarum-Pflanzen herausgefunden. Demnach weisen die Blütenzellen bei einigen Arten in ihrem Erbgut Veränderungen in einem einzelnen...
Wissenschaft
Regenwasser könnte erste Zell-Vorläufer stabilisiert haben
Vor rund 3,8 Milliarden Jahren entstanden in der Ursuppe die ersten Bausteine des Lebens. Doch wie konnten sie sich so zusammenlagern, dass daraus individuelle Zellen wurden? Eine Studie zeigt nun einen möglichen Mechanismus auf. Demnach könnten sich spontan Tröpfchen mit verschiedenen komplexen Molekülen zusammengelagert haben....