Lexikon
Plạton
Tugend und Gerechtigkeit
Platons Ethik ist durch das System der vier Kardinaltugenden gekennzeichnet, das auch losgelöst von seinem Entstehungsgrund stark weitergewirkt hat. Er unterscheidet beim Menschen einen begehrlichen, einen mutigen und einen vernünftigen Seelenteil, deren richtige Ordnung und Harmonie (d. h. Unterordnung von Begierde und Willenskraft unter die Vernunft) die Tugenden der Mäßigkeit, Tapferkeit, Gerechtigkeit und Weisheit ergeben. Die Ordnung der Seelenteile entspricht in der Politik der Ordnung des von Platon entworfenen Idealstaates. Dieser besteht aus drei Ständen: dem begehrlichen Erwerbsstand (Bauern, Handwerker, Kaufleute), dessen Ziel die Befriedigung der Bedürfnisse ist, den mutigen Wächtern (Krieger), die den Staat schützen und schließlich dem weisen Regenten, der als Bester mit Einsicht regiert (Philosophenkönig).
- Einleitung
- Lebensweg
- Schriften
- Lehre von den Ideen
- Tugend und Gerechtigkeit
Wissenschaft
Haben kleine Sterne besondere Planeten?
Wie erdähnlich könnten die Welten um die vielen stellaren Winzlinge des Weltalls sein? Hinweise dazu hat nun der analytische Blick des Webb-Teleskops auf die planetenbildende Scheibe eines sehr massearmen Jung-Sterns geliefert. Sie enthält demnach viele kohlenstoffhaltige Verbindungen und offenbar wenig sauerstoffhaltige Gase....
Wissenschaft
Niedrige Flusspegel gefährden Fische(r) im Mittelmeer
Wegen des Klimawandels führen die Flüsse Europas bereits jetzt immer weniger Wasser. Dadurch gelangt auch weniger Süßwassernachschub ins Mittelmeer. Würde sich diese Lage zuspitzen und die Erde weiter erwärmen, hätte das verheerende Folgen für Fische und andere Meereslebewesen sowie deren Ökosysteme, wie nun eine Studie zeigt....