Lexikon

Plton

Schriften

Platons Schriften, die er meist in Form von Dialogen abfasste, sind zum größten Teil erhalten. Man unterscheidet heute vier Gruppen: 1. Jugendschriften: „Apologie“ („Verteidigungsrede“ des Sokrates), „Kriton“, „Ion“, „Protagoras“, „Laches“, „Politeia“ („Der Staat“) I, „Lysis“, „Charmides“, „Eutyphron“; 2. Schriften einer Übergangszeit mit den Anfängen der in den Jugendschriften noch fehlenden Ideenlehre und der zu ihr gehörenden Präexistenz- und Unsterblichkeitslehre: „Gorgias“, „Menon“, „Euthydemos“, Kleiner und Großer „Hippias“, „Kratylos“, „Menexenos“; 3. Schriften der Reifezeit, in denen die Ideenlehre zum Zentralpunkt eines abgerundeten Systems der Erkenntnislehre, Metaphysik, Psychologie, Ethik, Politik und Ästhetik wird: „Symposion“ („Gastmahl“), „Phaidon“, „Politeia“ II-X, „Phaidros“; 4. Spätdialoge, in denen neue Probleme der Wechselbeziehung zwischen den Ideen, den Seins- und Erkenntnisprinzipien auftreten: „Theaitetos“, „Parmenides“, „Sophistes“, „Politikos“, „Philebos“, „Timaios“, „Kritias“, „Nomoi“ („Gesetze“), „Epinomis“.
  1. Einleitung
  2. Lebensweg
  3. Schriften
  4. Lehre von den Ideen
  5. Tugend und Gerechtigkeit
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Wissenschaft

Computer überall

„Computus“ – so heißt das Buch, in dem der Mittelalterhistoriker Arno Borst erklärt, dass Leute, die ihre Texte auf einem Computer schreiben und Geld von einem Konto abheben, Dinge nutzen, deren Bezeichnungen von dem Ausdruck „computus“ abstammen, der zugleich uralt und vielseitig ist. Bereits in der Antike erfassten die Menschen...

Fische, Rampen, Umwelt
Wissenschaft

Fische auf Wanderschaft

Kompakte Wehre versperren vielen Fischen den Weg ins Laichgewässer. Durchlässige Rampen können ihnen wieder einen Zugang verschaffen. von KLAUS ZINTZ Das Wasser fließt schnell zwischen den großen Steinen der flachen Rampe hindurch, Luftblasen wirbeln ständig von der Oberfläche in tiefere Wasserschichten. Eine Bachforelle schwimmt...

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