Lexikon
Plạton
Schriften
Platons Schriften, die er meist in Form von Dialogen abfasste, sind zum größten Teil erhalten. Man unterscheidet heute vier Gruppen: 1. Jugendschriften: „Apologie“ („Verteidigungsrede“ des Sokrates), „Kriton“, „Ion“, „Protagoras“, „Laches“, „Politeia“ („Der Staat“) I, „Lysis“, „Charmides“, „Eutyphron“; 2. Schriften einer Übergangszeit mit den Anfängen der in den Jugendschriften noch fehlenden Ideenlehre und der zu ihr gehörenden Präexistenz- und Unsterblichkeitslehre: „Gorgias“, „Menon“, „Euthydemos“, Kleiner und Großer „Hippias“, „Kratylos“, „Menexenos“; 3. Schriften der Reifezeit, in denen die Ideenlehre zum Zentralpunkt eines abgerundeten Systems der Erkenntnislehre, Metaphysik, Psychologie, Ethik, Politik und Ästhetik wird: „Symposion“ („Gastmahl“), „Phaidon“, „Politeia“ II-X, „Phaidros“; 4. Spätdialoge, in denen neue Probleme der Wechselbeziehung zwischen den Ideen, den Seins- und Erkenntnisprinzipien auftreten: „Theaitetos“, „Parmenides“, „Sophistes“, „Politikos“, „Philebos“, „Timaios“, „Kritias“, „Nomoi“ („Gesetze“), „Epinomis“.
Wissenschaft
Kino im Kopf
Können Forscher und Philosophen das Rätsel des Bewusstseins entschlüsseln? Text: TOBIAS HÜRTER Illustrationen: RICARDO RIO RIBEIRO MARTINS Stellen Sie sich ein Wesen vor, das exakt so aussieht wie Sie, sich exakt so bewegt und so spricht wie Sie. Mit einem Unterschied: Diesem Wesen fehlt das innere Kino, das Sie in jedem wachen...
Wissenschaft
Wann empfinden wir Gerüche als Gestank?
Fisch, faule Eier, Mundgeruch, Schweiß, Desinfektionsmittel, ätherische Öle – die Liste der ekligen und unangenehmen Gerüche ist lang und zugleich höchst individuell. Aber wie genau fällen wir unser Urteil darüber, ob wir einen Geruch als angenehm oder stinkend empfinden? Wie unser Gehirn zwischen Duft und Gestank entscheidet,...