Lexikon

Resonnz

Physik
Mitschwingen eines schwingungsfähigen Körpers oder Systems. Resonanz tritt ein, wenn die Erregerfrequenz mit der Eigenfrequenz des Körpers übereinstimmt. Sie ist z. B. bei Musikinstrumenten erwünscht (Resonanzboden, z. B. bei Streichinstrumenten). Resonanz kann aber auch zu Zerstörungen führen, z. B. können Brücken durch die von im Gleichschritt marschierenden Soldaten verursachten Resonanzschwingungen zum Einsturz gebracht werden. In der Radiotechnik wird durch Abstimmen der elektrischen Schwingkreise des Empfängers auf die Frequenz des Senders das Gerät zur Resonanz gebracht, d. h. ein klarer Empfang ermöglicht. In der Elementarteilchenphysik bedeutet Resonanz den Resonanzzustand (Eigenschwingung) von Elementarteilchen. Diese durch Wechselwirkungen bedingten Resonanzzustände, Resonanzen oder Resonanzteilchen werden als neue Teilchen von sehr kurzer Lebensdauer (1022 bis 1024 s) angesehen.
Illustration eines Gehirns, das gewaschen und gereinigt wird
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