Lexikon
Romạnik
kunsthistorischer Stilbegriff für die Zeit ab etwa 1000/1050 bis zum 12./13. Jahrhundert. Die Romanik wurde mit starken regionalen Verzögerungen durch die Gotik abgelöst; im Gegensatz zur Zeit davor (Vorromanik) und danach und zur zeitgleichen Kunst der Ostkirche (Byzanz) lehnte sich insbesondere die romanische Architektur stark an die Formenwelt der Antike an. Die römische Wölbungstechnik, antike Kapitelle und Strukturen wurden aufgenommen und abgewandelt. Aufgrund dessen wurde um 1820 in Frankreich der Begriff Romanik für die Stilepoche geprägt. Typisch für die Kunst und Architektur der Epoche sind eine recht geschlossene, blockhaft geometrische Formgebung, bei der die Einzelelemente klar unterscheidbar, häufig additiv oder sogar nahezu selbständig erscheinen. Im Gegensatz zur struktiv gestaltenden Gotik, die sich von der Île-de-France ausbreitete und regional wandelte, war die Romanik viel stärker von regionalen Schulen geprägt, die sehr unterschiedlich auf die verschiedensten Einflüsse reagierten.
Wissenschaft
News der Woche 27.06.2025
Der Beitrag News der Woche 27.06.2025 erschien zuerst auf wissenschaft.de.
Wissenschaft
Leben in der Höllenwelt?
Verwirrende Venus: Forscher streiten um Biomoleküle in der Atmosphäre unseres Nachbarplaneten. von RÜDIGER VAAS Zürne der Schönheit nicht, dass sie schön ist, dass sie verdienstlos, wie der Lilie Kelch, prangt durch der Venus Geschenk! Lass sie die Glückliche sein! Du schaust sie, du bist der Beglückte“, heißt es in Friedrich...