Lexikon
Romạnik
kunsthistorischer Stilbegriff für die Zeit ab etwa 1000/1050 bis zum 12./13. Jahrhundert. Die Romanik wurde mit starken regionalen Verzögerungen durch die Gotik abgelöst; im Gegensatz zur Zeit davor (Vorromanik) und danach und zur zeitgleichen Kunst der Ostkirche (Byzanz) lehnte sich insbesondere die romanische Architektur stark an die Formenwelt der Antike an. Die römische Wölbungstechnik, antike Kapitelle und Strukturen wurden aufgenommen und abgewandelt. Aufgrund dessen wurde um 1820 in Frankreich der Begriff Romanik für die Stilepoche geprägt. Typisch für die Kunst und Architektur der Epoche sind eine recht geschlossene, blockhaft geometrische Formgebung, bei der die Einzelelemente klar unterscheidbar, häufig additiv oder sogar nahezu selbständig erscheinen. Im Gegensatz zur struktiv gestaltenden Gotik, die sich von der Île-de-France ausbreitete und regional wandelte, war die Romanik viel stärker von regionalen Schulen geprägt, die sehr unterschiedlich auf die verschiedensten Einflüsse reagierten.
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Igitt!
Ekel ist eine erlernte Empfindung – und dient letztlich dem eigenen Schutz.
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