Lexikon
Romạnik
Malerei und Mosaik
Die Reste romanischer Glas- (Augsburger Prophetenfenster, 1130) und Wandmalerei (Reichenau-Oberzell 10./11. Jahrhundert; Bonn-Schwarzrheindorf, um 1151) zeigen ebenso wie Wandteppiche (Teppich von Bayeux, 1070) stilistische Ähnlichkeit mit der Plastik, aber auch mit byzantinischer Malerei. Diese beeinflusste insbesondere die Mosaikkunst in Sizilien und Venedig. Das auf Holz gemalte Tafelbild blieb vor allem in Nord- und Mitteleuropa noch die Ausnahme (gemalte Retabel aus Soest im Landesmuseum Münster), während die Miniaturmalerei aufgrund zahlreicher neuer Gattungen (Heiligenlegenden, Kommentare, Enzyklopädien) neben den älteren (Psalter, Evangeliare) und dem neuen Bedarf an Bibeln (Chorgebet und Refektoriumslesungen) zu einer Blüte gelangte. Die Figuren sind streng linear umrissen, unter dem Gewand kaum als Körper greifbar, die Faltengebung ist geometrisiert, die Farbflächen sind hart begrenzt, die Aktion rein gestisch formuliert. Darstellungsgrößen und Figurenanordnung folgen eher der inhaltlichen Bedeutung als dem szenisch Dargestellten.
- Einleitung
- Baukunst
- Großplastik
- Kleinplastik und Kunstgewerbe
- Malerei und Mosaik
Wissenschaft
Gehirn aus der Petrischale
Die Hirnforscher nutzen Organoide, um zumindest Teile der Entwicklung des Gehirns verfolgen zu können.
Der Beitrag Gehirn aus der Petrischale erschien zuerst auf wissenschaft.de.
Wissenschaft
Tobias Erb
(*1979) ist Biochemiker am Max-Planck-Institut für terrestrische Mikrobiologie in Marburg. Mit seiner Forschungsgruppe untersucht er Stoffwechsel-Mechanismen. Der Fokus liegt dabei auf der Umwandlung von Kohlendioxid durch Bakterien, Algen und Pflanzen – und wie sich dieser Prozess synthetisch verbessern lässt.
Der Beitrag...