Lexikon

Schell

Maximilian, schweizerischer Schauspieler und Regisseur, * 8. 12. 1930 Wien; Bruder von Maria Schell; Hauptdarsteller in „Das Urteil von Nürnberg“ (Oscar) 1961; „Das Schloß“ 1968 (nach Kafka); „Die Brücke von Arnheim“ 1976; „Morgen in Alabama“ 1983; „Der Rosengarten“ 1990; „Little Odessa“ 1994; „Fisimatenten“ 1999; führte Regie bei „Geschichten aus dem Wienerwald“ 1979 sowie „Marlene“ 1983; daneben zahlreiche Bühneninszenierungen.
Schell, Maximilian
Maximilian Schell
  • Deutscher Titel: Die Brücke von Arnheim
  • Original-Titel: A BRIDGE TOO FAR
  • Land: USA
  • Jahr: 1976
  • Regie: Richard Attenborough
  • Drehbuch: William Goldman, nach einem Buch von Cornelius Ryan
  • Kamera: Geoffrey Unsworth
  • Schauspieler: Dirk Bogarde, James Caan, Michael Caine, Sean Connery
Mit großem Staraufgebot gestaltet Richard Attenborough ein gigantisches Kriegsspektakel über den Fallschirmjäger-Angriff der Alliierten auf Holland im September 1944. Eine der blutigsten Schlachten des Zweiten Weltkriegs, mit der sich die Alliierten letztlich erfolglos den Weg ins Ruhrgebiet freikämpfen wollten und bei der 17 000 Soldaten ums Leben kamen, findet ihre Entsprechung im Film in einem unübersehbaren Statistenheer und einer gewaltigen Anhäufung von Militärmaterial. Kritiker bemängeln aber, dass in der aufwändigen Rekonstruktion des Schlachtgetümmels die aufklärerische Absicht verloren geht.
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