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GROßES WöRTERBUCH DER DEUTSCHEN SPRACHE

abbrechen

b|bre|chen
V.
19
I.
hat abgebrochen; mit Akk.
1.
durch Brechen ablösen, abtrennen;
ein Stück Brot a.; Blumen a.; brich dir nur keinen ab (erg.: keinen Zacken aus der Krone);
ugs.
hör mit dem Getue auf;
er bricht sich keinen ab
er überarbeitet sich nicht;
er bricht sich bald einen ab
er tut, als sei es sehr schwer
2.
ein, niederreißen;
ein Bauwerk a.
3.
übertr.
plötzlich, ohne Ankündigung beenden;
ein Gespräch, die Beziehungen a.
II.
hat abgebrochen; o. Obj.
jmd. bricht ab
hört plötzlich auf (zu sprechen, zu arbeiten), hält inne;
er brach mitten im Satz ab
III.
ist abgebrochen; o. Obj.
etwas bricht ab
1.
löst sich durch Brechen;
der Ast ist abgebrochen
2.
hört auf, geht nicht weiter;
das Geräusch brach ab; die Autoschlange bricht nicht ab
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