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Firmenwagen: Was müssen Arbeitnehmer beachten?

Wer einen Dienstwagen nutzen darf, spart Sozialversicherungsbeiträge und eventuell Kosten für ein eigenes Auto. Das geht Arbeitnehmern wahrscheinlich durch den Kopf, wenn der Arbeitgeber ihnen einen Firmenwagen anbietet. Doch Achtung! In der Praxis lauern hier einige Fallstricke. Wenn Arbeitnehmer jedoch die folgenden Punkte beachten, können sie von den Vorteilen eines Dienstwagens profitieren.

Kosten beim Dienstwagen für den Arbeitnehmer

Immer häufiger bieten Arbeitgeber ihren Mitarbeitern anstelle einer Lohnerhöhung einen Firmenwagen an. Bei der Entscheidung, ob sich dieses Angebot lohnt, sollten Arbeitnehmer allerdings die Details im Hinblick auf die Konditionen genau betrachten. Dabei bieten sich unterschiedliche Möglichkeiten des Erwerbs eines Dienstwagens. Ein solcher kann gekauft, geleast oder auch finanziert werden. Anbieter wie meinauto.de bieten zur optimalen Suche einen Konfigurator an, in dem sich Interessierte das passende Modell für den zukünftigen Dienstwagen individuell zusammenstellen können. Es sind jedoch einige weitere Aspekte zu beachten.

Wird das Auto beispielsweise geleast, versuchen manche Arbeitgeber die Rechte und Pflichten aus dem Leasingvertrag des Dienstwagens ganz oder weitgehend auf den Mitarbeiter abzuwälzen. Geschieht dies, kann es schlimmstenfalls passieren, dass das Finanzamt den Wagen nicht mehr als Firmenwagen ansieht. In diesem Fall müssten Arbeitnehmer ihn privat versteuern und alle notwendigen Versicherungen für dieses Auto komplett selbst bezahlen.

Mercedes-Sportcoupe
Ob es ein so teures Firmenauto sein muss, gilt es abzuwägen.

Um dies zu vermeiden, rät die Steuerexpertin Elisabeth Comes von der Firma Deloitte und Touche in einem Artikel auf www.auto-motor-und-sport.de dazu, den Dienstwagen-Überlassungsvertrag sorgfältig mit dem Finanzamt abzustimmen. In diesem Vertrag sollte festgelegt sein, dass ein bestimmter Anteil der Pflichten bezüglich des Firmenwagens beim Arbeitgeber verbleibt. Die Kosten sollten nach Comes' Aussage so verteilt sein, dass bei der Abgabe des Fahrzeuges zum Schluss keine Nachzahlungen nötig sind.

Ein weiterer Kostenfaktor kann bei der Wahl des Autos entstehen. Meist handelt es sich bei Firmenwagen um Neuwagen. Hier gibt es jedoch große preisliche Unterschiede bei den verschiedenen Marken. Da sich der Preis des Dienstwagens auch steuerlich auswirkt, lohnt sich hier ein Vergleich. Müssen Arbeitnehmer einen Teil der Spritkosten für den Firmenwagen selber tragen, zum Beispiel für private Fahrten, sollten sie zudem den eigenen Verbrauch berücksichtigen.

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