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12. Februar 2001
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Berlin
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Berlin: Genforscher aus mehreren Ländern haben das menschliche Erbgut weitgehend entziffert. Nach den nun vorgestellten neuen Erkenntnissen besitzt der Mensch 26 500 bis 40 000 Gene und damit viel weniger als bisher angenommen. Bislang gingen die Forscher von bis zu 100 000 menschlichen Genen aus. Nach dem jetzigen Wissensstand hat der Mensch nur etwa doppelt so viele Gene wie die Fruchtfliege. Die Bundesregierung will, dies kündigt Bundesforschungsministerin Edelgard Bulmahn (SPD) am selben Tag an, für die Erforschung des menschlichen Erbguts in den nächsten drei Jahren 870 Mio. DM zur Verfügung stellen.
Wissenschaft
Globale Erhebung des Wohlbefindens
Was trägt dazu bei, dass Menschen ein erfülltes Leben führen? Dieser Frage widmet sich eine neue Studie zum menschlichen Wohlbefinden, die Befragungsdaten von mehr als 200.000 Menschen aus 22 Ländern der Welt erhoben hat. Die Ergebnisse der „Global Flourishing Study“ bestätigen, dass Faktoren wie Arbeit, Bildungsstand, Ehe und...
Wissenschaft
Ursache für Covid-19-Spätfolge bei Kindern identifiziert
Einige Wochen nach einer Covid-19-Infektion erleiden manche Kinder einen schweren entzündlichen Schock, genannt MIS-C. Eine Studie ist nun den Ursachen der teils lebensbedrohlichen Erkrankung auf den Grund gegangen. Demnach kann Covid-19 dazu beitragen, dass eine bereits bestehende, ruhende Infektion mit dem Epstein-Barr-Virus...