Lexikon
2. Bundesliga
seit der Spielzeit 1974/75 eingeführte zweithöchste Spielklasse im Fußball der Bundesrepublik Deutschland; zunächst als zweigeteilte Liga aus den vorher bestehenden Regionalligen (Nord, West, Berlin, Süd, Südwest) gebildet, jede Gruppe mit je 20 Mannschaften. 1981–1991 bestand eine einteilige 2. Bundesliga mit ebenfalls 20 Mannschaften, aus der die beiden Erstplatzierten der Abschlusstabelle direkt in die 1. Bundesliga aufstiegen.
Nach der deutschen Wiedervereinigung wurde ab der Spielzeit 1991/92 wieder eine zweigeteilte 2. Bundesliga (Gruppen Nord und Süd) mit je 12 Mannschaften eingeführt, um die Vereine der neuen Bundesländer einzugliedern. Seit der Saison 1992/93 spielt die 2. Bundesliga wieder in einer einteiligen Liga (zunächst mit 24, 1993 mit 20, ab 1994 mit 18 Mannschaften). Die zwei Erstplatzierten steigen direkt in die 1. Bundesliga auf. Der Drittplatzierte tritt in der Relegation mit Hin- und Rückspiel gegen den Drittletzten der Bundesliga zur Entscheidung an.
Wissenschaft
Kranke duften anders
Warum viele Krankheiten einen charakteristischen Duft haben, erklärt Dr. med. Jürgen Brater. Vor ein paar Jahren ging eine erstaunliche Meldung durch die Presse: Eine Frau in Schottland hatte gerochen, dass ihr Mann krank war. Und zwar lange bevor er selbst an sich etwas Ungewöhnliches entdeckt oder irgendwelche Symptome gezeigt...
Wissenschaft
Das vernetzte Gehirn
Wie Nervenzellen verschaltet sind, bestimmt darüber, wie wir wahrnehmen und denken. von SUSANNE DONNER Wieso weiß ich, wie ich heiße? Noch rätseln Neurowissenschaftler über diese an sich einfache Frage. Sie vermuten, dass diese Information in Form eines bestimmten Aktivierungsmusters von Nervenzellen im Gehirn gespeichert sind....