Lexikon
brüten
den abgelegten Eiern von Reptilien und Vögeln die zur Entwicklung nötige geregelte Wärme zuführen. Das Brüten wird meist von den Eltern ausgeübt (Vögel, Pythonschlange), und zwar meist vom Weibchen, seltener vom Männchen oder von beiden abwechselnd. Krokodile und Schlangen lassen die Eier von der Sonnenwärme, Großfußhühner von der Gärungswärme eigens aufgetürmter Laubhaufen ausbrüten. – Zum Brüten wird meist ein einfaches bis mehr oder weniger kunstvolles Nest (Nester) gebaut. Die Brutdauer ist unterschiedlich und unabhängig von der Größe; bei Vögeln z. B. Haushuhn 21, Ente 30–35, bei Reptilien z. B. Eidechsen 60–90 Tage.
Wissenschaft
Globale Überreichweiten
Das Globale scheint im Trend zu sein – auch wenn Wirtschaft und Politik das dazugehörige Prinzip allmählich überreizt zu haben scheinen und sich mehr dem Nationalen zuwenden. Dafür haben jetzt die historischen Wissenschaften das Thema entdeckt, wie sich an dem 2022 erschienenen Buch „Neue Horizonte“ des britischen Autors James...
Wissenschaft
Fakt oder Fiktion?
Immer mehr Fotos und Videoclips werden technisch manipuliert oder durch Künstliche Intelligenz (KI) geschaffen. Das menschliche Auge kann dabei kaum noch Fakten von Fakes unterscheiden. Das fordert die Gesellschaft heraus – und die Forschung obendrein. von TIM SCHRÖDER Als im März 2022 ein Video des ukrainischen Präsidenten...