Lexikon
brüten
den abgelegten Eiern von Reptilien und Vögeln die zur Entwicklung nötige geregelte Wärme zuführen. Das Brüten wird meist von den Eltern ausgeübt (Vögel, Pythonschlange), und zwar meist vom Weibchen, seltener vom Männchen oder von beiden abwechselnd. Krokodile und Schlangen lassen die Eier von der Sonnenwärme, Großfußhühner von der Gärungswärme eigens aufgetürmter Laubhaufen ausbrüten. – Zum Brüten wird meist ein einfaches bis mehr oder weniger kunstvolles Nest (Nester) gebaut. Die Brutdauer ist unterschiedlich und unabhängig von der Größe; bei Vögeln z. B. Haushuhn 21, Ente 30–35, bei Reptilien z. B. Eidechsen 60–90 Tage.
Wissenschaft
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Wissenschaft
Bakterien – zum Fressen gern
Ein Protein für den menschlichen Verzehr, für dessen Herstellung mit Bakterien CO2 aus der Atmosphäre gefiltert wird? Das gibt es tatsächlich – und Produkte daraus könnten bald im Supermarkt liegen. von ROLF HEßBRÜGGE Pasi Vainikka ist ein bedächtiger, geradezu stiller Zeitgenosse. Umso mehr lässt folgender Satz aufhorchen, den...