Lexikon
d’Hondt’sches Verfahren
eine nach dem Belgier V. d’Hondt (* 1841, † 1901) benannte Methode zur Umsetzung von Wählerstimmen in Mandate, in der Bundesrepublik Deutschland bis 1983 in Gebrauch. Diese Methode gehört zu den Divisorenverfahren, die darauf beruhen, dass die für die Parteien abgegebenen Stimmen durch bestimmte, fortlaufende Zahlenreihen (beim d’Hondt’schen Verfahren: durch die Zahlen 1, 2, 3, 4 usw.) geteilt werden und die Mandate nach den Höchstzahlen, d. h. nach der Größe der jeweils entstandenen Quotienten, auf die Parteien verteilt werden. Im Gegensatz zu den Wahlzahlverfahren ermöglichen sie die Vergabe aller Mandate in einem einzigen Rechengang. Wahlsystem.
Wissenschaft
Augen im All, Nasen an den Bäumen
Waldbrände häufen sich weltweit. Und die Forscher erwarten, dass sich der Trend fortsetzen wird. Doch sie haben auch neue Techniken im Köcher, um Schäden durch die Feuer einzudämmen – und setzen dabei vor allem auf eine möglichst frühzeitige Erkennung der Flammen. von RALF BUTSCHER Wer im Sommer 2023 in den Straßenschluchten von...
Wissenschaft
Gefrierender Schneematsch verletzt Eisbär-Pfoten
Durch den Klimawandel herrschen in der hohen Arktis häufiger Bedingungen, unter denen Schnee und Eis zunächst antauen und dann wieder gefrieren. Dieser Wechsel ist ein Problem für die Eisbären: Der Schneematsch sammelt sich zwischen den Ballen ihrer Pfoten. Wenn er wieder gefriert, kann das Eis tiefe, blutende Schnitte...