Lexikon

Durst

das Bedürfnis nach Flüssigkeitsaufnahme; hervorgerufen durch physiologische Wasserverluste des Körpers (durch Atmen, Schwitzen, Harnbildung) oder durch krankheitsbedingte (Durchfallerkrankungen, Fieber, Diabetes) oder auch durch Kochsalzaufnahme. Im Hypothalamus werden die Veränderungen in den Körperflüssigkeiten, wie etwa der osmotische Druck, registriert und die Flüssigkeitsaufnahme kontrolliert. Die Durstschwelle wird bei einem Wasserverlust von etwa 0,5% des Körpergewichts überschritten. Durst geht einher mit einer Verminderung der Speichelsekretion, was sich als Trockenheitsgefühl im Mund bemerkbar macht. Der tägliche Flüssigkeitsbedarf des Menschen liegt bei etwa 2 l. Durst kann der Mensch nur wenige Tage ertragen. Ohne Flüssigkeitsaufnahme kommt es zu Benommenheit, Wahnvorstellungen, Fieber, Bewusstlosigkeit und schließlich zum Tod.
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