Lexikon
Durst
das Bedürfnis nach Flüssigkeitsaufnahme; hervorgerufen durch physiologische Wasserverluste des Körpers (durch Atmen, Schwitzen, Harnbildung) oder durch krankheitsbedingte (Durchfallerkrankungen, Fieber, Diabetes) oder auch durch Kochsalzaufnahme. Im Hypothalamus werden die Veränderungen in den Körperflüssigkeiten, wie etwa der osmotische Druck, registriert und die Flüssigkeitsaufnahme kontrolliert. Die Durstschwelle wird bei einem Wasserverlust von etwa 0,5% des Körpergewichts überschritten. Durst geht einher mit einer Verminderung der Speichelsekretion, was sich als Trockenheitsgefühl im Mund bemerkbar macht. Der tägliche Flüssigkeitsbedarf des Menschen liegt bei etwa 2 l. Durst kann der Mensch nur wenige Tage ertragen. Ohne Flüssigkeitsaufnahme kommt es zu Benommenheit, Wahnvorstellungen, Fieber, Bewusstlosigkeit und schließlich zum Tod.
Wissenschaft
Tierischer Transport
Zoochorie, die Verbreitung von Samen durch Tiere, formt Ökosysteme und fördert Biodiversität. Ihre Erforschung bringt stetig neue, verblüffende Zusammenhänge ans Licht. von KURT DE SWAAF Wer kennt sie nicht? Die Pflanze mit großen Blättern, an der Kügelchen wachsen, die immer überall hängen bleiben. Ihre erstaunliche...
Wissenschaft
Die Kieselalge als Bioinspiration
Wie groß das Potenzial der Diatomeen ist, demonstrieren drei Forschende aus den Bereichen der Photonik, Bionik und Biologie. von TAMARA WORZEWSKI Kieselalgen bilden als Hauptbestandteil des Meeresphytoplanktons nicht nur die Basis mariner Nahrungsnetze, sondern wir verdanken ihnen auch eine gute Portion unserer Atemluft. Die...