Lexikon

französische Literatur

Renaissance

Die französische Literatur des 16. Jahrhunderts entwickelte sich unter dem Einfluss des italienischen Vorbilds. 1470 wurde der Buchdruck eingeführt. Man begann, „wissenschaftlich“ zu denken: Bibelübersetzungen, Interpretationen und Textkritik entstanden. Von antikem Bildungsgut durchdrungen, gleichzeitig genialer Sprachschöpfer war F. Rabelais. Neben dem Einfluss G. Boccaccios in der Erzählkunst (Margarete von Navarra) behauptete sich das Vorbild des Rosenromans. Die zu künstliche und überladene Form der Lyrik lehnte eine Gruppe junger Dichter um P. de Ronsard (Plejade) ab, die in Horaz ihr Vorbild sah. Römischer Geist und italienischer Einfluss wurden auch auf der Bühne wirksam: Die französische Komödie ist der Commedia dellArte verpflichtet, die Tragödie, die zu Beginn in lateinischer Sprache aufgeführt wurde, den Stoffen Senecas, dessen Stoizismus auch die „Essays“ M.-E. de Montaignes befruchtete.
  1. Einleitung
  2. Provençalische Literatur
  3. Renaissance
  4. Klassik
  5. Aufklärung
  6. Romantik
  7. Vom Realismus bis zur Gegenwart
Unterwasseraufnahme mit gelbem Gestein, dunklem Himmel und leuchtenden Partikeln im Wasser.
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Viele Tierarten können die Entwicklung ihrer Embryos verzögern, damit der Nachwuchs zur gewünschten Zeit geboren wird. Eine Studie zeigt nun, dass diese Fähigkeit auch bei uns Menschen grundlegend vorhanden ist und aktiviert werden kann. An einem Blastozystenmodell aus menschlichen Stammzellen gelang es dem Forschungsteam, die...

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