Lexikon
französische Literatur
Aufklärung
Zu Beginn des 18. Jahrhunderts zog ein empfindsamer Ton in die Literatur ein. Der Glaube an die Allmacht der Vernunft (raison) begann zu wanken. Auch soziale Tendenzen machten sich in Drama und Roman zaghaft bemerkbar (P. de Marivaux, A. R. Lesage). In der Geschichtsbetrachtung, der Rechtsphilosophie (C. de Montesquieu) und auf dem Gebiet der literarischen Kritik löste man sich von außermenschlichen Normen (Voltaire). Fortschrittsglaube, Toleranz und eine naturwissenschaftlich-empirische Methode kennzeichnen dieses „Zeitalter Voltaires“. Typisch für diese Richtung war das Unternehmen der Encyclopédie (D. Diderot u. a.), die neben der reinen Wissensvermittlung auch einen volksaufklärerischen Anspruch besaß. Die sozialen und demokratischen Tendenzen der Komödie (P. A. C. de Beaumarchais) wiesen auf den Vorabend der Französischen Revolution.
Wissenschaft
Einstein und der Tellerwäscher
Ein amerikanischer Immigrant und die verrückte Entdeckungsgeschichte des Gravitationslinsen-Effekts. von RÜDIGER VAAS Manchmal ist die Wissenschaftsgeschichte wie ein spannender Krimi – mit geradezu detektivischer Täter- und Spurensuche. Das gilt auch für die Geschichte des Gravitationslinsen-Effekts, der heute ganz wörtlich den...
Wissenschaft
Neues zum Vulkanismus auf der Rückseite des Mondes
Der Mond hat eine vulkanische Vergangenheit, wie die riesigen, dunklen “Mondmeere” auf seiner erdzugewandten Seite belegen. Jetzt liefern Proben der chinesischen Mondlandesonde Chang’e-6 auch Informationen zum Vulkanismus auf der erdabgewandten Seite des Mondes. Die Isotopenanalysen von im Südpol-Aitken-Becken am lunaren Südpol...
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