Lexikon
gallikạnischer Gesang
im engeren Sinne die Liturgien, Gesänge und Riten der christlichen Kirchen in Gallia cisalpina und Germania, im weiteren Sinne außerhalb der italienischen Halbinsel. Die wichtigsten Quellen zur Darstellung des gallikanischen Gesangs bilden die „Exposito brevis antiquae liturgiae gallicanae“ (um 700) sowie südfranzösische Choralhandschriften; wegen der Vielfalt der Kirchen, die ihn pflegten, konnte der gallikanischen Gesang bisher jedoch nur unvollständig erforscht werden. Die Reformen Pippins III. und Karls des Großen verboten ihn im 8. Jahrhundert und führten die römische Liturgie ein.
Wissenschaft
Von Farben, Flecken und wichtigen Fragen
Oft heißt es in der Wissenschaft: Wichtiger als Antworten zu finden, ist es, die richtigen Fragen zu stellen. Denn nur die richtigen Fragen ebnen den Weg zu echten Antworten – indem sie Tür und Tor zu klaren Experimenten öffnen, deren Resultate zu wichtigen neuen Erkenntnissen führen. Doch genau darin liegt der entscheidende...
Wissenschaft
Spechte grunzen beim Aufschlag wie Tennisspieler
Spechte hämmern mit enormer Wucht auf Holz ein. Als Werkzeug dient ihnen dabei aber nicht nur ihr Schnabel, sondern der ganze Körper, wie Forschende herausgefunden haben. Demnach spannen die Vögel zahlreiche Muskeln in ihrem ganzen Körper an, um sich zu stabilisieren, und verwandeln sich so in einen lebenden Hammer. Gleichzeitig...