Lexikon

galliknischer Gesang

im engeren Sinne die Liturgien, Gesänge und Riten der christlichen Kirchen in Gallia cisalpina und Germania, im weiteren Sinne außerhalb der italienischen Halbinsel. Die wichtigsten Quellen zur Darstellung des gallikanischen Gesangs bilden die „Exposito brevis antiquae liturgiae gallicanae“ (um 700) sowie südfranzösische Choralhandschriften; wegen der Vielfalt der Kirchen, die ihn pflegten, konnte der gallikanischen Gesang bisher jedoch nur unvollständig erforscht werden. Die Reformen Pippins III. und Karls des Großen verboten ihn im 8. Jahrhundert und führten die römische Liturgie ein.
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Von Farben, Flecken und wichtigen Fragen

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