Lexikon
geistliche Fürstentümer
im Hl. Römischen Reich die Territorien der reichsunmittelbaren geistlichen Fürsten: aller Erzbischöfe, der meisten Bischöfe, vieler Äbte und Äbtissinnen von Reichsklöstern und -stiften sowie einzelner Pröpste von Reichsstiften. Die geistlichen Fürstentümer waren zur Zeit der Ottonen und Salier die stärkste Stütze der Königsmacht (ottonisch-salisches Reichskirchensystem). Mit dem Reichsdeputationshauptschluss 1803 wurden die geistlichen Fürstentümer säkularisiert, bis auf das Bistum Aschaffenburg-Regensburg des Fürstprimas K. T. von Dalberg (erst 1810).
Wissenschaft
Syphilis existierte schon vor 5500 Jahren in Amerika
Schon vor 5500 Jahren befiel der Syphilis-Erreger frühe Jäger und Sammler in Amerika. Das belegt alte DNA aus menschlichen Fossilien, in der Forschende auf die genetischen Spuren des verantwortlichen Bakteriums gestoßen sind. Näheren Analysen zufolge handelte es sich bei dem damals zirkulierenden Erregerstamm um eine Linie, die...
Wissenschaft
US-Studie: Kinder profitieren von Montessori-Vorschulen
Spielerisches, selbstbestimmtes Lernen ist ein Kernelement der Montessori-Pädagogik. Eine US-Studie zeigt nun, dass Vorschulkinder im Alter von drei bis sechs Jahren auf vielfältige Weise von solchen Programmen profitieren. Im Vergleich zu Altersgenossen in klassischen Vorschulen schnitten sie am Ende der Kindergartenzeit besser...