Lexikon

geistliche Fürstentümer

im Hl. Römischen Reich die Territorien der reichsunmittelbaren geistlichen Fürsten: aller Erzbischöfe, der meisten Bischöfe, vieler Äbte und Äbtissinnen von Reichsklöstern und -stiften sowie einzelner Pröpste von Reichsstiften. Die geistlichen Fürstentümer waren zur Zeit der Ottonen und Salier die stärkste Stütze der Königsmacht (ottonisch-salisches Reichskirchensystem). Mit dem Reichsdeputationshauptschluss 1803 wurden die geistlichen Fürstentümer säkularisiert, bis auf das Bistum Aschaffenburg-Regensburg des Fürstprimas K. T. von Dalberg (erst 1810).
Feuerwerk
Wissenschaft

Entgiftung fürs Feuerwerk

An Silvester sind Raketen und Böller für viele Menschen ein Muss. Doch sie verunreinigen die Umwelt mit teils gesundheitsgefährdenden Stoffen. Forscher zeigen, wie sich das Risiko verringern lässt. von RALF BUTSCHER Alljährlich in der Silvesternacht nimmt die Chemie auf imposante Weise Gestalt an. Bunte Leuchtraketen, krachende...

Illustration einer Mikroskopieaufnahme von stäbchenförmigen Bakterien oder Archaeen
Wissenschaft

Wie Archaebakterien Energie aus Wasserstoff gewinnen

Wissenschaftler haben ein grundlegendes Rätsel der Biologie gelüftet: Wie der Stoffwechsel der Archaeen funktioniert. Demnach gewinnen diese urtümlichen Mikroorganismen Energie mithilfe von speziellen Enzymen, die Wasserstoff umwandeln und herstellen. Diese Strategie hat den Einzellern über Milliarden Jahre hinweg das Überleben...

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon