Lexikon
Gẹntechnik
GentechnologieBeginn der Gentechnik
Für die Entwicklung der Gentechnik zu Beginn der 1970er Jahre war die Entdeckung der Restriktionsenzyme von entscheidender Bedeutung. Mit ihrer Hilfe lassen sich definierte DNA-Fragmente gezielt aus einem DNA-Strang herausschneiden und anschließend mit Fremd-DNA kombinieren. So gelang es 1973 erstmalig, DNA-Abschnitte aus zwei verschiedenen Bakterienarten, die Gene für die Resistenz gegen zwei Antibiotika trugen, miteinander zu kombinieren und in ein drittes Bakterium einzuschleusen. Nach der Genübertragung war das transgene Bakterium gegen beide Antibiotika resistent. Damit war es erstmals gelungen, einen Organismus gezielt genetisch umzuprogrammieren und ihn mit neuen, erwünschten Eigenschaften auszustatten. Man kennt heute eine Vielzahl von Restriktionsenzymen, die alle für verschiedene Schnittstellen spezifisch (sequenzspezifisch) sind. Auch die Entwicklung von Methoden zur DNA-Sequenzanalyse Ende der 1970er Jahre sowie die Einführung der Polymerase-Kettenreaktion 1983 gab der Gentechnik bedeutende Impulse.
- Einleitung
- Beginn der Gentechnik
- Gentechnische Produktion von Insulin
- Anwendungsgebiete
- Gentechnik-Debatte
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