Lexikon

Goethe

2. Italienische Reise

Zurück in Weimar, lernte er 1788 Christiane Vulpius, seine spätere Frau, kennen (Zusammenleben seit 1788, Heirat 1806), im Dezember 1789 wird der gemeinsame Sohn Julius August Walther geboren. Die Umwälzungen der Französischen Revolution beunruhigten Goethe zutiefst, sein erschütterter Ordnungsgedanke floss als Hintergrunderlebnis in viele spätere Werke mit ein, u.a. in die „Unterhaltungen deutscher Ausgewanderten “(1795) oder in das Epos „Hermann und Dorothea“ (1797). 1790 unternahm Goethe seine zweite Reise nach Italien („Venezianische Epigramme“), hier führte die Idee einer „Urpflanze“ zu erneuten naturwissenschaftlichen Studien („Metamorphose der Pflanzen“ 1790) und es kam zu ersten Arbeiten an der „Farbenlehre“. Nach seiner Rückkehr gab Goethe seine Hofämter auf und übernahm die Leitung des Weimarer Hoftheaters (bis 1817).
  1. Einleitung
  2. Ausbildung und literarische Anfänge
  3. Dichter des Sturm und Drang
  4. Karriere in Weimar, 1. Italienische Reise und Hinwendung zur Klassik
  5. 2. Italienische Reise
  6. Goethe und Schiller
  7. Goethes Spätwerk
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