Lexikon

höfische Dichtung

die Dichtung des Hochmittelalters, die von den an den Fürstenhöfen lebenden Rittern gepflegt wurde. Zentralbegriffe der höfischen Dichtung sind die Minne (das dienende Liebesverhältnis des Ritters zu einer Dame der Gesellschaft) und das von der ganzen Gesellschaft getragene freudige Lebensgefühl (der „hôhe muot“). Ihre Formen sind in der Lyrik der Minnesang, das Kreuzlied und der Spruch, in der Epik das Ritterepos. Die höfische Dichtung blühte um 1200, sie ging im 14. Jahrhundert in der bürgerlichen Dichtung auf.
Foto einer Frau, die eine Tablette zum Mund führt
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