Lexikon

 

Hmo erctus

[
lateinisch, „der aufrechte Mensch“
]
Anthropologie: Schädelformen
Anthropologie: Schädelformen
Die Entwicklung des Gehirnvolumens zeigt eine deutliche Tendenz zur Vergrößerung.
 
fossile Menschenart, die vor rund 1,8 Mio. bis 40 000 Jahren lebte; von zahlreichen Fundorten aus Afrika, Ostasien, Eurasien und Westeuropa bekannt. Homo erectus besitzt einen charakteristischen Schädelbau mit langem, flachem und nach oben zu schmaler werdendem Hirnschädel, gewinkeltem Hinterhaupt und vorspringendem Knochenwulst über den Augenhöhlen. Wesentlichste Veränderung während der Evolution des Homo erectus ist die Zunahme der Gehirngröße, die bei späten Funden über 1200 cm3 erreicht. Der Gebrauch von Steinwerkzeugen und die Nutzung des Feuers sind für Homo erectus nachgewiesen. Aus ihm entwickelte sich der archaische Homo sapiens und aus diesem (in Afrika) der moderne Mensch. Homo.
 
Verhaltensökologen der Universität Kopenhagen vergleichen das Klicken von zwei Kabeljau-Beständen. Dazu haben sie die Fische in einem großen Becken mit fest installierten Unterwassermikrofonen zusammengebracht. © Jeppe Have Rasmussen, Universität Kopenhagen
Wissenschaft

Der Computer als Tierversteher

Biologen analysieren die Töne von Tieren, um ihr Verhalten besser erforschen zu können. Maschinelles Lernen ist dabei sehr nützlich. von TIM SCHRÖDER Sie kommen zusammen, wenn es an der Nordsee kalt und ungemütlich ist: im späten Winter, wenn die Stürme aus Nordwest das Wasser aufwühlen und große Brecher an die Küste donnern....

Wissenschaft

»Agentische KI entscheidet und handelt autonom«

Der 6. KI-Kongress der Konradin Mediengruppe und des Fraunhofer IPA steht unter dem Motto: „Agentische KI trifft Robotik – vom Denken zum Handeln“. Die IPA-Experten Marco Huber und Werner Kraus erläutern, was dahintersteckt. Das Gespräch führte Armin Barnitzke „Agentische KI“ ist gerade in aller Munde. Auch der KI-Kongress Anfang...

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon