Lexikon

 

Kampf

Verhaltensforschung
zur Auseinandersetzung führendes Aggressionsverhalten bei Tieren, sowohl zwischen verschiedenen Arten (interspezifisch) als auch innerhalb einer Art (intraspezifisch). Kampf innerhalb der Art dient der Revierbildung (Revier), der Aneignung eines Geschlechtspartners, der Beschaffung von Nahrung oder der Stellung innerhalb einer Rangordnung. Dabei wird eine Art nicht in ihrem Bestand gefährdet, denn ein Beschädigungskampf ist selten. Nach festen Regeln wird der Kommentkampf durchgeführt; Drohstellung und zahlreiche andere ritualisierte Verhaltensweisen (Ritualisation) verhindern eine stärkere Beschädigung. Durch Demutsverhalten des Unterlegenen kann der Kampf abgebrochen werden.
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Wölfe: Rangordnungskämpfe
Wolf in Demutshaltung
Bei den Rangordnungskämpfen der Rüden wird keiner ernsthaft verletzt, da der Unterlegene den Sieger mit »Demutsgebärden« besänftigt.
 
 
Nahaufnahme einer Strandkrabbe
Wissenschaft

Auch Krabben fühlen Schmerz

Schalentiere wie Krebse und Krabben dürfen bislang lebendig zerlegt oder gekocht werden, um sie zu essen. Denn im Gegensatz zu Kühen und Schweinen fühlen die Krebstiere angeblich keinen Schmerz. Nun haben Forscher bewiesen, dass das nicht stimmt. Im Gehirn von Strandkrabben treten durchaus Schmerzsignale auf, wenn ihre Weichteile...

Gebirge
Wissenschaft

Gondwanas Erbe

Als der Urkontinent Gondwana zerbrach, hinterließ er markante Spuren im südlichen Afrika von heute – und setzte eine lange währende Welle intensiver Erosion in Gang. von THORSTEN DAMBECK Wer im Urlaub die Relikte eines Urkontinents besichtigen will, ist in Südafrika am richtigen Ort. Für mehr als 500 Millionen Jahre dominierte...

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