Lexikon
Karpfenfische
Weißfische; CyprinidaeFamilie der Ordnung Karpfenfische und die artenreichste aller Fischfamilien; weltweit mit Ausnahme von Südamerika, Australien und Madagaskar im Süßwasser verbreitet. Charakteristisch sind die den Schlund umspannenden Knochenspangen (Schlundknochen), die zahnartige Horngebilde (Schlundzähne) tragen. Echte Zähne fehlen. Viele Arten der Eigentlichen Weißfische bevorzugen stehende oder langsam fließende Gewässer mit schlammigem oder sandigem Grund: Blei, Bitterling, Karausche, Karpfen, Plötze, Rotfeder, Schleie; einige Arten sind strömungsliebend: Barbe, Aland, Döbel, Hasel. Als Aquarienfische beliebt sind die Barben.
Karpfenfische
Karpfenfische
Krausche (ob.), Karpfen (mi.), Schleie (unten)
© wissenmedia/Johann Brandstetter/Arno Kolb
Rotfeder
Rotfeder
Die Rotfeder (Scardinius erythrophthalmus) ist in Europa und Asien weit verbreitet. Die 20-30 cm langen Fische leben in ruhigen Gewässern und ernähren sich von Würmern, Pflanzen und Insekten.
© RCS Libri & Grandi Opere SpA Milano/Il mondo degli animali
Aland
Aland
In einheimischen Seen und Fließgewässern lebt meist in Oberflächennähe der Aland (Leuciscus idus), auch Nerfling oder Orfe genannt. Die abgebildete Goldorfe ist eine Zuchtform von silbrigrosa bis rötlichen Farbtönen.
© RCS Libri & Grandi Opere SpA Milano/Il mondo degli animali
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Der Beitrag Die Chemie des Bioplastiks erschien zuerst auf wissenschaft.de.
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