Lexikon
Kiefer
Anatomie
[
der
]bewegliche und verstärkte, meist zangenförmig angeordnete Mundwerkzeuge vieler Tiere.
Die Wirbeltiere von den Knochenfischen an aufwärts sind Kieferkauer. Sie zerkleinern die Nahrung mit Hilfe zähnchenbesetzter Kiefer, die ursprünglich (Knorpelfische) Teile des primären Kieferbogens sind (oben: Palatoquadratknorpel, unten: Mandibulare, der primäre Unterkiefer) und bei den höheren Wirbeltieren durch knöcherne Bildungen verdrängt werden. Die zähnchentragenden Knochen sind hier: Oberkiefer (Maxillare) und Zwischenkiefer (Praemaxillare) sowie Unterkiefer (Dentale), die mit Hilfe weiterer Knochen, des Quadratum (oben) und des Angulare (unten), im primären Kiefergelenk beweglich verbunden sind. Bei den Säugetieren werden Quadratum und Angulare zu Gehörknöchelchen, das Dentale bildet als sekundärer Unterkiefer mit einem Deckknochen des Gehirnschädels (beim Menschen Teil des Schläfenbeins) das sekundäre Kiefergelenk. Neben den Oberkieferknochen können bei verschiedenen Wirbeltieren auch Teile des knöchernen Gaumens Zähnchen tragen. Beim Menschen wird der Zähne tragende Oberkiefer nur von den zwei Maxillarknochen gebildet, die fest in den Gesichtsschädel eingebaut sind; der Zwischenkiefer wird nur embryonal angelegt.
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Troja und die Spur des Goldes
Vor 4500 Jahren tauschten die Mächtigen der Welt Güter, Ideen und – das zeigen jüngste Forschungen – jede Menge Gold.
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Neben CO2 zählt Methan (CH4) zu den schädlichsten Treibhausgasen, wenn es um Erderwärmung geht. Geruchlos, unsichtbar und leicht entzündlich hat es innerhalb der ersten 20 Jahre nach seiner Freisetzung sogar eine etwa 84-fach stärkere Treibhauswirkung als CO2. Die Menge an Methan in der Atmosphäre hat der Mensch in den letzten...