Lexikon

Konflkt

Verhaltensforschung
Konfliktverhalten, ein Verhalten, das aus der Überlagerung zweier sich ausschließender Verhaltenssysteme entsteht, z. B. Angreifen und Fliehen. Eine Lösung ist daher nur über ein neues Verhaltensschema möglich. Hierfür bestehen drei prinzipielle Möglichkeiten: 1. ambivalentes Verhalten: die Reaktion erfolgt durch Kombination zu einem Kompromiss. 2. Objektübertragung: die Handlung wird auf ein Ersatzobjekt gerichtet. 3. Übersprunghandlungen: es treten nicht situationsgerechte Handlungen auf.
Beim Menschen können Konflikthandlungen auftreten als Folge der inneren Spannung und der Unlust, die mit Konflikten verbunden sind. Explosivreaktionen, Kurzschluss- und Affekthandlungen, die ebenfalls in Konfliktsituationen auftreten können, werden dagegen allgemein nicht als Konflikthandlungen bezeichnet.
Manche Babys müssen direkt nach der Geburt auf eine pädiatrische Intensivstation verlegt werden.
Wissenschaft

Geboren, um zu leben

Die Kindermedizin ließ die Lebenserwartung im letzten Jahrhundert enorm steigen. Heute steht sie vor neuen Herausforderungen. von SUSANNE DONNER Ich habe vierzehn Kinder großgezogen, und davon sind bloß sieben gestorben“, schrieb eine Frau 1912 in einem Brief an die Berliner Verwaltung. „Nur“ sieben Kinder, die sie verlor! Da...

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Wissenschaft

Wie übertragbar sind Tierversuche?

In der ethischen Diskussion um Tierversuche taucht immer wieder die Frage auf, wie gut die an Tieren gewonnenen Erkenntnisse auf den Menschen übertragbar sind. Eine Übersichtsstudie hat nun ausgewertet, auf welchen Anteil der Tierversuche klinische Studien am Menschen folgten, wie viele zu zugelassenen Therapien führten und in...

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