Lexikon
Kostụ̈m
Theater
die Kleidung des Schauspielers auf der Bühne. Im geistlichen Spiel des Mittelalters waren die Darsteller mit festen Kennzeichen ihrer Rolle versehen (z. B. Königskrone für die Hl. Drei Könige). Etwa im 16. Jahrhundert ging man dazu über, nationale Unterschiede hervorzuheben (jüdische, heidnische, spanische Kostüme) und bestimmte Typen durch Kostüme zu charakterisieren (Narrenkostüm: Pantalone, Pulcinella u. a.). Ansätze zur Verwendung historischer Kostüme gab es seit dem 18. Jahrhundert. In Fortentwicklung dieser Bestrebungen erreichten die Meininger Ende des 19. Jahrhunderts das historisch getreue Kostüm, übertrieben jedoch und forderten so die Reform durch M. Reinhardt heraus, der das Stilkostüm einführte, das die Fantasie anregt und doch dem Geschichtsbedürfnis Rechnung trägt. Bei modernen Theaterinszenierungen betont das Kostüm die Merkmale der betreffenden Rolle.
Wissenschaft
Intervallfasten hilft nur bedingt
Wer hofft, mit Essen in Intervallen leichter abzunehmen, sollte einige Fakten kennen. Dr. med. Jürgen Brater stellt die neueren Studienergebnisse vor. Ein relativ neuer Trend zur Gewichtsabnahme ist das sogenannte Intervallfasten. Das Prinzip: Der Übergewichtige verzichtet nur zeitweise auf Nahrung – je nach Fastenmethode 16...
Wissenschaft
Spurensicherung im Meer
Meerwasser enthält Spuren vom Erbgut seiner Bewohner. Biologen untersuchen diese eDNA, um mehr über die nasse Lebenswelt zu erfahren als mit herkömmlichen Methoden. von Tim Schröder Hvaldimir wurde schnell zum Star. Der Belugawal war im April 2019 im Hafen von Hammerfest im Norden Norwegens neben Fischerbooten aufgetaucht. Er war...